Ampel auf der Museumsachse

Die Ampelzeiten für Fußgänger wurden an der Knoopstraße / Museumsachse deutlich verschlechtert - ein Schildbürgerstreich in Harburg? 
Eines der Ziele im modernen Städtebau sind Sichtachsen und Plätze zum Verweilen, dieses wurde meiner Meinung nach geradezu vorbildlich bei der Harburger Museumsachse umgesetzt. Freie Sicht von der Marienstraße über den Museumsplatz mit Brunnen hin zum Max-Schmeling-Park, mehrere Sitzmöglichkeiten, echt gut gelungen. Es ist eine Freude auf diesem Wege zur Fußgängerzone zu gehen. Die störende Unterbrechung durch die Knoopstraße wurde bisher durch eine gezielt verkürzte Ampelschaltung für Fußgänger kompensiert - warum wurde dies jetzt geändert?
Einst teuer erkauft wird dieses Kleinod Museumsachse mehr und mehr von Verwaltungsseite geschmälert. Die Rundbank neben dem Rathaus wurde im Frühjahr im Zuge der Baumfällung entfernt und soll aus Kostengründen (20.000 €) nicht erneuert werden. Die idyllisch aussehende Bank vor dem Bauamt ist ständig verschmutzt und nicht nutzbar. Durch die Verlegung des Standesamtes wurde der Helmslounge eine Haupteinnahmequelle entzogen und es ist zu wünschen, dass die einzige Gastronomie an der Museumsachse dieses sowie die zusätzliche Belastung durch den Theaterumbau übersteht.
Liebe Harburger Verwaltung, bitte macht nicht schrittweise kaputt, was mühsam aufgebaut wurde. Eine privilegierte Ampelschaltung war an dieser Stelle bewusst gewollt und macht jetzt direkt vor dem neuen Kindetgarten um so mehr Sinn.
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