Am Freitag geht es los!

Das komplette Programm für den Harburger Weihnachtsmarkt steht im Internet unter www.harburger-weihnachtsmarkt.de. Foto: sl

Auf dem Rathausplatz eröffnet der Harburger Weihnachtsmarkt

Hier hat Harburg die Nase vorn. Am kommenden Freitag, 18. November, fällt um 13 Uhr mit dem Auftritt des Eisschnitzers Wolfgang Gerthagen der Startschuss für den 59. traditionellen Harburger Weihnachtsmarkt. Alle anderen Weihnachtsmärkte in Hamburg starten erst nach dem 20. November. Bis zum Totensonntag wird vor dem Harburger Rathaus auf Musik verzichtet. Außerdem soll es am Sonntag um 17 Uhr wieder eine Andacht auf dem Weihnachtsmarkt geben.
Ansonsten setzen die Veranstalter auf Bewährtes. Ein kunterbuntes Programm mit Glühwein, gebrannten Mandeln, Partys, Turmbläsern, Frau Holle, Konzerten und allerlei anderen Aktivitäten ist geplant. Neu in diesem Jahr ist ein großes Lebkuchenhaus, das Harburgs Kinder an zwei Adventswochenenden verzieren sollen. Neu wird auch ein Stand mit Gewürzen, einer mit Schmuck, einer mit Wurstspezialitäten und einer mit HSV-Fanartikeln sein. Auf das Riesenrad müssen die Harburger diesmal verzichten. „Stattdessen wird es ein Fahrgeschäft geben, mit dem man auch hoch hinaus kann“, gibt sich Anne Rehberg geheimnisvoll.
Mit einer Mischung aus Sorge und Vorfreude sehen die Weihnachtsmarktbeschicker der geplanten Eisbahn auf dem Seeveplatz entgegen. Wie berichtet, wollen hier das Marktkauf-Center, das Phoenix-Center und die Aktionsgemeinschaft City Harburg eine Schlittschuhbahn aufbauen lassen. Die Baugenehmigung ist zwar noch nicht erteilt, aber Bezirksamtleiter Torsten Meinberg sagte schon, dass der Eisbahn eigentlich nichts im Wege steht. Dies sei zweifellos eine gute Nachricht für Harburg, sagt Anne Rehberg. Aber gleichzeitig hat sie Zweifel, ob tatsächlich viele Menschen den Weg vom Seeveplatz zum Rathausplatz antreten, um nach einer Runde Schlittschuhlaufen noch einen Glühwein zu trinken. „Ich bin ganz gespannt, was das Citymanagement und das BID in diesem Jahr auf die Beine stellen, um die Lüneburger Straße attraktiver zu machen“, sagt Anne Rehberg.
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