Alle Kinder sollen lesen können

Bei Mentor hilft immer je ein Betreuer einem Kind beim Lesen. Foto: Mentor Hamburg

Verein Mentor sucht für Leseförderung an
Harburger Schulen dringend Unterstützung

Wenn es Probleme mit dem Lesen gibt, kann die schulische Laufbahn ganz schnell ins Stocken kommen. Wer erst einmal ins Hintertreffen geraten ist, hat es schwer, wieder Anschluss zu finden. Der Verein Mentor Hamburg fördert seit zehn Jahren Kinder, die Schwierigkeiten beim Lesen und Verstehen von Texten haben. Für Harburg, Süderelbe und Wilhelmsburg werden dringend Helfer gesucht.

Wie funktioniert das Projekt? Individuell und spielerisch werden die Kinder von ehrenamtliche Lesepaten an den Schulen unterstützt. Wichtig: Ein Lesepate kümmert sich jeweils nur um ein Kind. „Diese 1:1-Betreuung ist unser Erfolgsrezept“, weiss Sandra Weis (Mentor - Die Leselernhelfen).

Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit Schulen? Sandra Weis: „Im Süderelberaum arbeiten wir derzeit mit sechs Schulen zusammen und zwar in den Stadtteilen Eißendorf, Harburg, Wilhelmsburg, Sinstorf, Heimfeld und Marmstorf. Wenn eine Schule sich bei uns meldet, kommt sie auf unsere Warteliste und wir suchen dann Koordinatoren, also Ansprechpartner für die Lehrer und Vermittler zwischen Verein und Schule.“

Was macht ein Koordinator? Er bringt Mentoren, also die Lesehelfer, und Kinder zusammen. „Sie sind das Herzstück unseres Vereins“, so Sandra Weis. Sie sind Ansprechpartner für Lehrer und Vermittler zwischen Verein und Schulen.
Welche Voraussetzungen sollte ein Koordinator mitbringen? Organisationsgeschick, Menschenkenntnis und Erreichbarkeit per E-Mail. Koordinatoren müssen viel telefonieren.
Sie halten den Kontakt zu den Lesehelfern. Sandra Weis: „Es ist besonders schwer, im Raum Harburg und Wilhelmsburg Koordinatoren zu finden. Die genannten Schulen haben ihre Bedarfe kürzlich nochmals bekräftigt.“

Werden auch Lesehelfer gesucht, die vor Ort mit Kindern arbeiten? Ja.

Mentor
Derzeit betreut der Verein in Hamburg 868 Kinder, überwiegend aus den Klassenstufen 2 bis 4. Mehr als 80 Prozent der Kinder sind nichtdeutscher Herkunft. Mentor arbeitet mit 102 Hamburger Grund- und Stadtteilschulen sowie Gymnasien zusammen. Von weiteren 18 Schulen liegen Anfragen vor.

Tel 67 04 93 00
(mo-do, 10 bis 12 Uhr).
E-Mail: info@
mentor-hamburg.de
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.