Ab auf die (Club-)Szene

Von Nora Sänger gibt’s im Speicher am Kaufhauskanal, Blohmstraße 22, Soul-Klassiker zu hören. Beginn: 22 Uhr. Foto: pr

5. SuedKultur Music-Night am Sonnabend, 19. September -
15 Harburger Clubs sind dabei, aber keiner aus Süderelbe und Wilhelmsburg

Einmal fünf Euro Eintritt zahlen und dafür bis in die Nacht in 15 verschiedenen Clubs 36 Auftritte erleben? Das gibt’s bei der „Nacht der Clubs des Südens“, der 5. SuedKultur Music-Night am Sonnabend, 19. September. Das Programm kann sich sehen lassen. Von A wie Acoustic-Pop bis Z wie Zuckerwattenpop. Als Sponsor der Music-Night ist weiterhin der Eisenbahnbauverein Harburg dabei. Fragen zur Music-Night beantwortet Heiko Lan-ganke von der veranstaltenden Initiative SuedKultur, einem Zusammenschluss Kulturschaffender aus Harburg.

Warum ist kein Club aus Süderelbe oder Wilhelmsburg dabei? Die Clublandchaft in Wilhelmsburg gibt es wohl noch nicht her. Vor zwei Jahren war es am konkretesten, aber dann musste die Soul-
kitchenhalle schließen und das Bürgerhaus war wegen Vermietung verhindert. Seit dem schloss auch die Tonne – auch wenn dort jetzt hin und wieder DJs auflegen. Und mit dem Event „48h Wilhelmsburg“ haben die Wilhelmsburger wohl auch ein eigenes Event, dass ja auch schon seines gleichen sucht – aber wohl auch viel Kraft und Energie kostet. Aber wer weiß: Vielleicht kommt es eines Tages doch mal zum großen „Inselhopping“.
Zu Süderelbe: Bisher war es so, dass Clubs ihr Interesse bekundeten. So wie dieses Jahr in Harburg der neue Speicher oder die Goethe-Schule … Aus Süderelbe kam da aber nichts.

Wie viele Besucher werden erwartet? Wir erwarten wieder 4.000. Je nach Wetter sind es mal ein paar hundert mehr oder weniger. Wir müssen und wollen nicht stetig größer werden. Alle Clubs sind gut besucht, bisher gab es keinen kein Stress wie Schlägereien, volltrunkene Besucher-Gruppen, Polizeibesuche... Die Atmosphäre war entspannt. So kann es auch künftig bleiben.

Kommen auch „Hamburger“? Hamburger kommen auch. Aber auch Besucher aus Lüneburg, Stade oder Buxtehude. Zumindest erfahren das immer wieder die Clubs an den Kassen, wo nach anderen Orten gefragt wird. Daher haben wir seit drei Jahren auch DIN A-3-Plakate mit einem Ortsplan für die Clubs gemacht. Dann kann direkt gezeigt werden, wo man gerade ist und wie man zum nächsten Wunsch-Club kommt.

Diese Clubs
machen mit
Speicher am Kaufhauskanal, Blohmstraße 22; Inselklause, Schweenssand Hauptdeich 6; Zur Stumpfen Ecke, Rieckhoffstraße 14; Kulturwerkstatt, Kanalplatz 6; Alles wird schön, Friedrich-Naumann-Straße 27; Goethe-Schule-Harburg, Eißendorfer Straße 26; TUHH, Am Schwarzenberg-Campus 1; The Old Dubliner, Neue Straße 56-58; Stellwerk im Fernbahnhof; Central, Wilstorfer Straße; Kneipe Bla Bla, Seevepassage 1, Kulturcafé Komm Du, Buxtehuder Straße 13; Marias Ballroom. Lassallestraße 11.
Nicht dabei ist, obwohl ursprünglich geplant, die Rieckhof-Kneipe. Der Termin passte nicht. Im nächsten Jahr soll’s besser klappen!
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