A7 Anschlussstelle Heimfeld Ende November wieder frei

Die Sanierungsarbeiten an der Autobahnbrücke über der Stader Straße waren bereits am 2. Oktober abgeschlossen. Foto: archiv

Aber: Bei schlechtem Wetter können sich die letzten Arbeiten
verzögern - Brückensanierung 3,4 Mio € günstiger als geplant

Die Zeiten, in denen Autofahrer aus der Harburger City zur A7 schon mal dreißig Minuten brauchen, sind bald vorbei. Ende November, bei schlechtem Wetter zwei Wochen später, soll die Autobahnausfahrt Heimfeld wieder freigegeben werden.
Hintergrund: Die Brücke der Anschlussstelle Heimfeld musste instandgesetzt, die Brücke über die Stader Straße verstärkt werden. Die von 1969 bis 1971 gebaute Autobahnbrücke sollte eigentlich rund 70 Jahre halten. Bereits 1995 wurden Risse in Koppelfugen der Spannstähle festgestellt.
Aber wie konnten die Schäden überhaupt entstehen? „Die Brücke war für geringere Lasten und ein geringeres Verkehrsaufkommen berechnet worden“, erklärt Helma Krstanoski, Sprecherin der Verkehrsbehörde. „Die Bauweise mit derartigen Koppelfugen ist technisch überholt und führte zu den jetzt aufgetretenen Schäden.“ Jetzt sind die Brückenarbeiten abgeschlossen. Sogar früher als geplant: „An der Brücke Stader Straße am 2. Oktober und an der Brücke Heimfeld am 10. Oktober.“
Und das Beste: Die Bauarbeiten haben nur rund 5,0 Mio Euro gekostet. Immerhin 3,4 Mio Euro weniger als kalkuliert. Wie kann das sein? Helma Krstanoski: „Das ist im Wesentlichen auf einen Sondervorschlag des Auftragnehmers zurückzuführen, der ein von der Planung abweichendes Bauverfahren anbieten konnte.“
Wenn jetzt noch die Asphaltarbeiten zwischen dem Autobahndreieck Hamburg-Südwest und der Anschlussstelle Heimfeld beendet werden, wird die Sperrung der Ausfahrt Heimfeld aufgehoben. Das Problem: Die Aspahltarbeiten sind witterungsabhängig, sollen aber spätestens bis 8. Dezember erledigt sein.
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