180 Harburger Schüler beim Sportabzeichen-Wettbewerb an der Außenmühle

Ramina aus der Klasse 4 b der Schule Kapellenweg gibt beim Weitsprung ihr Bestes. Die geforderten 2,40 Meter schafft sie spielend. Foto:ast
ANDREA STEIN, HARBURG.
Über 180 Kinder haben in Harburg dafür gesorgt, dass eine Hamburger Premiere zu einem vollen Erfolg wurde: Auf dem Sportplatz an der Außenmühle wurde erstmals ein Sportabzeichen-Schulwettbewerb durchgeführt, initiiert vom Hamburger Sportbund (HSB) und der Schulbehörde, in Kooperation mit der Barmer Gesundheitskasse.
Von der Reaktion der Schulen war man allerdings überrascht: „Wir hatten die Harburger Schulen kurzfristig angefragt und mussten schon nach der dritten angemeldeten Schule die Liste schliessen“, freut sich Stefan Schubot vom HSB. Mehr als 180 Schülerinnen und Schüler konnte man jedoch nicht zulassen. „Wir müssen erst einmal sehen, wie das organisatorisch zu machen ist.“
Am letzten Mittwoch klappte jedoch alles: Das Wetter spielte mit und die Kinder der Schulen Kapellenweg, der Stadtteilschule Ehestorfer Weg und der Stadtteilschule Am Heidberg zeigten, was sie drauf hatten. Younes (10) aus der Klasse 4 b der Schule Kapellenweg kam beim 800-Meter-Lauf als Erster ins Ziel. „Ich habe mir ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit einem Klassenkameraden geliefert, und dann habe ich doch noch gewonnen.“
Laufen war eine der Disziplinen, die an diesem Vormittag abgenommen wurden. Hinzu kamen der Weitsprung und das Werfen. Fünf Disziplinen müssen innerhalb eines Jahres für das Sportabzeichen geleistet werden. Pflicht ist lediglich das Schwimmen, aus den restlichen vier Gruppen lassen sich diverse Sportarten wählen. Die Leistungen der Schülerinnen und Schüler wurden von 14 ehrenamtlichen Prüfern des HSB abgenommen und auf Prüfkarten protokolliert. Das war praktisch für die Kinder, denn sie waren nicht an Termine in anderen Vereinen gebunden.
Für Stefan Schubot war der Vormittag an der Außenmühle ein gelungener Auftakt für weitere Veranstaltungen, die jetzt auch in anderen Hamburger Stadtteilen stattfinden sollen. Und: „Nach Abschluss eines Jahres werden auch die teilnehmenden Schulen untereinander verglichen: Die Schule mit den besten Sportlern wird ausgezeichnet.“ Charlotte Krebs, Lehrerin an der Schule Kapellenweg, war begeistert: „Die Kinder finden sportliche Veranstaltungen toll, und ein gemeinsames Erlebnis ist immer gut für die Gruppe.“
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