Neu: Schaufenster Archäologie

Dieser Mensch ist ganz offensichtlich keines natürlichen Todes gestorben: Professor Thomas Terberger beschäftigt sich mit dem Thema „Mit Holzkeule und Bogenwaffe – Krieg in der Bronzezeit“. Foto: pr

Experten berichten ab November im Archäologischen Museum

Im November startet im Archäologischen Museum Hamburg, Harburger Rathausplatz 5, eine neue Vortragsreihe. Wissenschaftler aus ganz Deutschlands geben unter dem Titel „Schaufenster Archäologie“ Einblick in ihre aktuellen Forschungen. Sie berichten über Fürstengräber, Schlachtfelder, Tatorte, Garnisonen, Schiffswracks sowie Burgen und bieten Interessierten einen spannenden Blick in längst vergangene Zeiten.
Die Reihe startet am Donnerstag, 7. November, mit einem Vortrag von Dr. Ines Spazier zum Thema „Archäologie auf mittelalterlichen Burgen in Thüringen“. In den letzten Jahren wurden zahlreiche Untersuchungen auf Burgen und Schlössern in Südwest- und Ostthüringen durchgeführt. Die Wartburg, eine der bekanntesten Burgen in Thüringen, rückte dabei in den Fokus der archäologischen Forschungen. Die ab dem Jahre 1067 von Ludwig dem Springer erbaute Burg gehört heute zum Weltkulturerbe. Reformator Martin Luther schrieb in dem alten Gemäuer 1521 an seiner Bibelübersetzung.
Dr. Sabine Hornung widmet sich am Donnerstag, 14. November, dem Thema „Roms Legionen im Land der Treverer?“. Professor Thomas Terberger spricht am Donnerstag, 21. November, über „Holzkeule und Bogenwaffe – Krieg in der Bronzezeit im Tollensetal vor 3.300 Jahren?“. Die Reihe endet am Donnerstag, 28. November, mit „Kriminalarchäologie – Von Raubgräbern, Sammlern und Gesetzesgebern“.
Der Eintritt beträgt jeweils vier Euro, ermäßigt drei Euro. Beginn: 18 Uhr. Anmeldung unter S 428 71 24 97.
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