Zwischen Glück, Tragik und Wahnsinn

Jonas Anders (r.) verkörpert in der Bühnenenfassung von Joachim Meyerhoffs Roman die Rolle des Erzählers. Kai Maertens spielt den Vater des jungen Josse, der kaum Interesse an seinem Sohn zeigt. Fotos: Nicole Brühl(l.)/Yvonne Schmedemann

Altonaer Theater inszeniert Wann wird es wieder so, wie es nie war nach
Joachim Meyerhoffs autobiographisch inspiriertem Roman – Freikarten

Jonas Wahl, Altona
Das größte Glück des jungen Josse besteht darin, auf den Schultern eines riesigen, zotteligen Patienten über das Gelände einer psychatrischen Klinik zu reiten. Joachim Meyerhoffs Bestseller „Wann wird es wieder so, wie es nie war“ erzählt von einer außergewöhnlichen Kindheit in der Psychiatrie. Jetzt ins-zeniert das Altonaer Theater eine Bühnenfassung des Romans. Das Elbe Wochenblatt verlost drei Mal zwei Karten für die Aufführung am Mittwoch, 20. September, um 19 Uhr.
Burgschauspieler und Ensemblemitglied des Schauspielhauses Joachim Meyerhoff – als Erzähler gespielt von Jonas Anders – schildert eine ungewöhnliche Geschichte über einen jungen Helden, der zwischen Glück, Tragik und Wahnsinn schwankt. Komisch, liebevoll und tief berührend. Eine Familientragödie, in der Josse in einer Welt aufwächst, die für viele schwer zu begreifen, für ihn aber Normalität ist. Es ist eine teilweise autobiographische Geschichte des späteren Schauspielers und Autors, die Regisseur Christof Küster inszeniert.

Josse wächst in der Kinder- und Jugendpsychiatrie auf

Josse wächst, wie Meyerhoff, in einer Schleswiger Kinder- und Jugendpsychatrie auf. Geleitet wird diese von seinem Vater (Kai Maertens). Der Knabe lernt das Leben anders kennen, erfährt Glück und Trauer in einer Weise, die für das Publikum oft nur schwer zu verstehen ist. Den Wahnsinn, der sich um ihn herum abspielt, nimmt er nicht als solchen wahr, sind die Patienten doch seine einzigen Spielkameraden.
Die sich entfremdende Familie, besonders die mangelnde Nähe zu seinem Vater, lenken den Fokus auf Josses Gefühle, aber auch der Insassen: „Pure Freude, ungebremste Begeisterung, aber auch Zornausbrüche und eskalierende Szenen.“ So beschreibt Meyerhoff selber seine Erfahrungen mit den Patienten, die sich im Stück widerspiegeln.
Wer zwei Karten für einen bewegenden Abend im Altonaer Theater gewinnen möchte, sendet bis Montag, 21. August, eine Postkarte mit Absender und Telefonnummer an: Elbe Wochenblatt, Stichwort: „Wie es nie war“, Harburger Rathausstraße 40, 21073 Hamburg. Oder eine E-Mail, mit dem Betreff „Gewinne: Wie es nie war“, an post@wochenblatt-redaktion.de – der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


❱❱ Wann wird es wieder so, wie es nie war
im Altonaer Theater, Museumstraße 17. Premiere am Donnerstag, 7. September, weitere Vorstellungen bis Sonntag, 22. Oktober, jeweils um 19.30 Uhr, sonntags und mittwochs um 19 Uhr. Karten für 17 bis 38 Euro zuzüglich Service- und Versandkosten unter Tel. 39 90 58 70 oder www.altonaer-theater.de
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.