Reise zwischen Himmel und Hölle

Der Tod (Joseph Reichelt; M.) und Sophia (Anjorka Strechel) begeben sich auf eine Reise, von der es für den namenlosen Mann, genannt Er (Stephan Möller-Titel) keine Wiederkehr geben soll. Foto: G2 Baraniak

Thees Uhlmanns „Sophia, der Tod und ich“ am Altonaer Theater – Premierenkarten zu gewinnen

Heinrich Sierke, Hamburg

Als es an seiner Tür klingelt, ahnt der Mann nicht, dass sich sein Leben plötzlich ändern wird: Er steht dem Tod gegenüber, der ihm sachlich mitteilt, dass er ihn jetzt mitnehmen werde. Er habe noch ungefähr drei Minuten zu leben. Mit einer radikalen Wendung startet das Theaterstück „Sophia, der Tod und ich“ nach dem Debütroman des Musikers Thees Uhlmann. Das Elbe Wochenblatt verlost drei Mal zwei Karten für die Premiere des Stückes am Sonntag, 30. April, im Altonaer Theater.
Zwischen dem Tod (Joseph Reichelt) und dem namenlosen Mann, genannt Er (Stephan Möller-Titel) entbrennt eine absurd-witzige Diskussion, in der es um Kopf und Kragen, um die Insel Juist oder den Lakritzgeschmack von Asphalt geht.  Der Tod will sich nicht erweichen lassen.

Täglich eine Postkarte für den abwesenden Sohn (8)

Als jedoch Sophia (Anjorka Strechel), die Exfreundin des Mannes, unerwartet zu den beiden stößt, beschließt der schwarz gekleidete Herr, es mit dem kurzen Prozess nicht so genau zu nehmen. Jetzt entspinnen sich zwischen den dreien Debatten, in denen es um Himmel und Hölle, die besten Trinksprüche und das depressive Jobprofil des Todes geht.
Das skurrile schicksalsverbundene Trio begibt sich auf eine spektakuläre Reise – denn eine Sache möchte der Mann vor seinem Tod unbedingt noch erledigen: Abschied nehmen von seinem achtjährigen Sohn, den er seit Ewigkeiten nicht gesehen hat, dem er aber Tag für Tag eine Postkarte schreibt.
Thees Uhlmann wurde als Sänger und Gitarrist der Hamburger Indie-Rockband Tomte bekannt und feiert auch als Solosänger Erfolge. Sein erster Roman „Sophia, der Tod und ich“ kreist um die Themen Leben, Tod und die wahnsinnig kurzen Momente der Erkenntnis.
Wer das Theaterstück unter der Regie Hans Schernthaners kostenlos sehen möchte, sendet bis Montag, 17. April, eine Postkarte mit Absender und Telefonnummer an: Elbe Wochenblatt, Stichwort: „Sophia“, Harburger Rathausstraße 40, 21073 Hamburg. Oder per E-Mail, mit dem Betreff „Gewinne: Sophia“, an post@wochenblatt-redaktion.de – der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Sophia, der Tod und ich

am Altonaer Theater, Museumstraße 17. Premiere am Sonntag, 30. April, um 20 Uhr. Vorstellungen bis zum 10. Juni. Tickets von 16 bis 34 Euro unter Tel. 39 90 58 70 oder auf ❱❱ www.altonaer-theater.de
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