Klassik, Leidenschaft und „ewige Liebe“

Der kanadische Geiger James Ehnes sorgte bereits als Elfjähriger für Furore in der Welt der klassischene Musik. Demnächst spielt er in der Laeiszhalle mit den Hamburg Symphonikern. Foto: Benjamin Ealovega

Symphoniker Hamburg spielen in der Laeiszhalle Werke von Sergei Rachmaninow, Olivier Messiaen und Béla Bartók – Karten zu gewinnen

Heinrich Sierke, Hamburg

Offen für klassische Musik des 20. Jahrhunderts: Im 6. Symphoniekonzert der Symphoniker Hamburg mit dem Titel „Von der ewigen Liebe“ können Besucher erleben, dass moderne Klassik gar nicht so „schwierig“ ist, wie es manchmal scheint. Mit etwas Glück kann man sich davon kostenlos überzeugen: Das Elbe Wochenblatt verlost drei Mal zwei Karten für das Konzert in der Laeiszhalle am Sonntag, 26. Februar.
„Der wunderbare Mandarin“ – von Adenauer verboten
Dann nehmen sich der junge amerikanische Dirigent Robert Trevino und der kanadische Geiger James Ehnes unter anderem ein Werk des Komponisten und Dirigenten Leonard Bernstein vor: Die Serenade nach Platons „Symposion“ ist eines seiner persönlichsten Werke, in dem die Liebe in all ihren Facetten unter die Lupe genommen wird.
Die anderen Werke des Abends sind ebenfalls ausdrucksstark – oft wie Filmmusik zu leidenschaftlichen Kinostreifen: Zum Beispiel Sergei Rachmaninows düster-fesselnde „Toteninsel“, Olivier Messiaens eindringliche „Vergessene Opfergaben“ – und Béla Bartóks feurige Tanzpantomime „Der wunderbare Mandarin“. Bei deren Uraufführung löste das Stück 1926 in Köln aufgrund seiner angeblich unmoralischen Handlung einen Skandal aus. Kurz darauf verbot Oberbürgermeister Konrad Adenauer die Inszenierung.
Auch die Gäste der Symphoniker sind bemerkenswert: Dirigent Trevino gilt als einer der vielversprechendsten Nachwuchsstars seiner Generation. Und James Ehnes gewann 1987 als Elfjähriger seinen ersten Wettbewerb. Es folgte eine steile Karriere. Die London Times schrieb über ihn von „einer spürbaren Freude am Instrument, perfekter Intonation, die man am ganzen Körper spürt, einem starken, entspannten Streicharm, der jede Phrase formt – und dem völligen Fehlen von störender Egozentrik.“
Wer das Konzert kostenlos hören möchte, sendet bis Montag, 13. Februar, eine Postkarte mit Absender und Telefonnummer an: Elbe Wochenblatt, Stichwort „Symphoniker Hamburg“, Harburger Rathausstraße 40, 21073 Hamburg. Oder per E-Mail, mit dem Betreff „Gewinne: Hamburg Symphoniker“, an post@wochen blatt-redaktion.de – der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Von der ewigen Liebe
Hamburg Symphoniker am Sonntag, 26. Februar, um 19 Uhr im Großen Saal der Laeiszhalle, Johannes-Brahms-Platz. 30-minütige Einführung um 18 Uhr, E-Saal (Bühneneingang), für Konzertbesucher kostenlos. Tickets für neun bis 45 Euro unter S 35 76 66 66. Mehr Informationen im Internet:
❱❱ www.hamburgersymphoniker.de
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