Zweitligahockey ohne Britta von Livonius

Im zweiten Teil der Feldhockeysaison müssen die Hockeydamen der TG Heimfeld ohne ihre wohl erfahrenste Spielerin, Britta von Livonius (38), auskommen, die ihre aktive Bundesligakarriere beendet hat. Foto: rp

Die erfahrenste Spielerin der TG Heimfeld beendet Karriere.

Von Rainer Ponik. In der Halle wurden sie Vizemeister der Regionalliga, nun gehts wieder aufs Feld: „Es wäre natürlich prima, wenn wir mit dem Elan, den wir zuletzt unter dem Hallendach an den Tag gelegt haben, auch im Freien ins Spiel gehen würden“, sagt Tobias Bremer, Trainer der TG Heimfeld. Er denkt gerne an die letzten sechs Partien, die alle gewonnen werden konnten.
In den Rückrundenspielen der Feldhockeysaison verfolgen die Heimfelderinnen allerdings ein anderes Ziel. „Hier geht es nicht um einen Spitzenplatz, sondern um den Klassenerhalt“, weiß Teamspielerin Diana Redlich. Sie weiß: Ihr Team muss stets Vollgas geben, wenn es auch im kommenden Spieljahr in der 2. Bundesliga spielen will.
Bei diesem Unterfangen muss die TGH von nun an aber ohne Ex-Nationalspielerin Britta von Livonius und Susanne Görs auskommen, die ihre aktive Laufbahn nach der Hallenrunde beendet haben. „Wir werden beide sehr vermissen, haben aber auch ein paar Neuzugänge, die unseren Kader verstärken werden“, erzählt Diana Redlich.
Neben Aljessa Giskes (Düsseldorfer HC) und Darleen Rohde (HSV) werden vor allem Spielerinnen aus den eigenen Reihen zum aktuellen Team-
kader stoßen. Mit Anna Slowikowski (2. Damen) und Jana Sprengel (Spanien-Aufenthalt) kehren zwei erfahrene Spielerinnen in die Mannschaft zurück. Zudem werden auch
Laura Plebanski, Trixi Mausch, Franziska Hansen und Kim Klee aus der 2. Damen in die 1. Mannschaft aufrücken. Nachwuchstalent Juliane Mollnow komplettiert das neue Feldhockeyteam, das sich bereits intensiv auf die Bundesliga-Rückrunde vorbereitet.
Bereits am morgigen Sonntag, 29. März, um 11 Uhr, erwartet die TGH auf der heimischen Anlage die Mannschaft von Hannover 78, die in der 2. Bundesliga ebenfalls um den Klassenerhalt kämpft. Ob im freundschaftlichen Duell mit dem Staffelrivalen allerdings schon alle Karten auf den Tisch gelegt werden, bleibt abzuwarten. Am kommenden Dienstag (20.30 Uhr, Am Waldschlößchen) steht das Pokalspiel gegen den Polo Club auf dem Programm.
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