Zurück am Vogelhüttendeich

Peter Lascheit an der Seitenlinie. Foto: Düse

Peter Lascheit ist wieder Trainer beim SV Wilhelmsburg

Von Waldemar Düse. Sie sind sich ziemlich ähnlich, Peter Lascheit und der SV Wilhelmsburg. Einen geraden Weg sind weder der Bezirksligist noch sein neuer Trainer in den vergangenen Jahren gegangen. Beständig war nur die Unbeständigkeit..
Spieler und Trainer ist Lascheit am Vogelhüttendeich schon gewesen. Dann wieder Spieler und Co-Trainer beim FC Süderelbe. Dann wieder Co-Trainer und Spieler neben dem zum Saisonende ausgeschiedenen Alexander Reckewell. Der wiederum hat es bei den Wilhelmsburgern nicht übermäßig lange ausgehalten. Mit seinem Weggang hat sich die Herangehensweise des SV Wilhelmsburg an Ligafußball wieder mal stark verändert.
„Ich musste mir eingestehen, dass es aus körperlichen Gründen aktiv nicht mehr geht“, beschreibt Lascheit den Beginn eines Lernprozesses, der ihn letztendlich zurück an den Vogelhüttendeich geführt hat. Dort will er nach einem erzwungenen Umbruch zum zweiten Mal ebenfalls einen Lernprozess einleiten. Acht Spieler haben den Verein verlassen, ebenso viele sind neu hinzugekommen. „Wir wollen wieder verstärkt auf die Identifikation mit dem Verein setzen“, so Lascheit. „Das soll aber kein Vorwurf an diejenigen sein, die den Verein verlassen haben.“

„Grundsätzlich offensiv!“, möchte er den SVW sehen

In Zusammenarbeit mit seinen beiden neuen Co-Trainern André Husstedt und Kenan Cinbirt, der vom ESV Einigkeit gekommen ist, hat er einen neuen Kader zusammengestellt, der im Durchschnitt erst 22 Jahre alt ist. Neben einigen älteren Liga-Haudegen, die er für die Bezirksliga reaktiviert hat wie Emrah Coban, sind einige frühe A-Jugend-Spieler zum SV Wilhelmsburg zurück-gekehrt.
„Wir wollen einen erkennbaren Spielstil, bestimmend und grundsätzlich offensiv ausgerichtet“, setzen Lascheit und seine Co-Trainer auf eine klarie Linie. Aber der Blick geht auch über den Rand des Spielfeldes hinaus. Erst muss es, um auf der Elbinsel auch zukünftig bestehen zu können. „Eine gute Jugendarbeit ist das A und O. Im Grunde genommen geht es um eine gute Infrastruktur. Unser Problem in der Vergangenheit war die fehlende Durchgängigkeit von der C- über die B- bis in die A-Jugend“, so Lascheit. Ein Ziel, das nur auf einem geraden Weg und nicht im Zickzack zu erreichen ist.
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