Zum vierten Mal: BG West-Ladys holen den Pokal!

Die 1. Damen der BG Hamburg-West wurden nun schon zum vierten Mal in Folge Hamburger Pokalsieger. Den Wanderpokal dürfen die Besten Basketballerinnen aus dem Hamburger Westen trotzdem nicht behalten. Fotos: rp

Basketball: Regionalligateam besiegt die BG Harburg mit 58:36-Punkten – Herrenteam verliert gegen Bramfeld

Rainer Ponik, Hamburg-West

Nach 2015 und 2016 haben das 1. Damen- und 1. Herrenteam der BG Hamburg-West erneut das Finale um den Hamburger Basketballpokal erreicht. Doch diesmal gelang es nur einem der beiden Teams, das Endspiel auch zu gewinnen.
Im Finalspiel gegen die eine Spielklasse tiefer angesiedelte BG Harburg ließen die Basketballerinnen aus Lurup und Eidelstedt keine Zweifel daran aufkommen, dass sie sich den Pokalsieg zum vierten Mal in Folge sichern wollten. Schon nach vier Minuten führte die BG West klar mit 9:2 und baute diese Führung bis zur ersten Viertelpause aus auf 18:10. Vor allem Wiebke Seidenkranz wirbelte die Harburger Defense kräftig durcheinander und war mit gleich elf Punkten am guten Start ihres Team beteiligt. Die groß gewachsene Centerspielerin nutzte ihre körperliche Überlegenheit auch unter dem eigenen Korb und schnappte den Gegnerinnen einen Rebound nach dem anderen weg.
Schade nur, dass die ehemalige Bundesligaspielerin ihrem Verein nur noch bis zum Saisonschluss zur Verfügung steht. „Wiebi zieht nach Berlin um!“, weiß Rike Noll.
Im Pokalendspiel gab Wiebke Seidenkranz aber noch einmal Vollgas und war gemeinsam mit Rike Noll (jeweils 15 Punkte) beste Korbjägerin ihres Teams, das dem Gegner keine Gelegenheit mehr bot, den Rückstand aufzuholen. Am Ende fiel der Sieg mit 58:36-Punkten klar und deutlich aus.
Im Herrenfinale traf die BG West auf Vorjahresfinalist Bramfeld. Zwar gingen die Schützlinge von Trainer Leo Mosley gleich in der ersten Minute mit 4:0 in Führung, doch dann zog der BSV bis zur Viertelpause auf 20:14 davon. Bis zur Halbzeit (33:34) konnte die BG West den Rückstand zwar auf einen Punkt verkürzen, doch nach dem Seitenwechsel waren die Bramfelder das bessere Team und bauten ihre Führung bis zum Spielende auf 77:56 aus.
„Wir haben heute zu viele Chancen ausgelassen und zu selten in den Korb getroffen“, musste schließlich auch Leo Mosley die bessere Tagesform des Gegners anerkennen.
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