Zitterpartie um die Hamburg-Liga!

Harburgs Roman Nalichowsky wird am heutigen Sonnabend sicher alles geben, um den erneuten Wiederabstieg in die Landesliga zu verhindern. Foto: rp

Tischtennis: SV Grün-Weiss Harburg kämpft im Relgationsturnier um den Klassenerhalt

Von Rainer Ponik. Gelingt es den Tischtennisherren von Hamburg-Liga-Aufsteiger Grün-Weiß Harburg diesmal die Klasse zu halten? Nachdem das Harburger Sextett im 2014 nach nur einjähriger Ligazugehörigkeit wieder in die Landesliga absteigen musste, sah es in dieser Spielzeit so aus, als solle der Abstieg für Grün-Weiß gar nicht erst zum Thema werden. Mit 14:14-Punkten hatte sich das Team um Mannschaftsführer Harald Brinkmann sich bis Ende Januar einen Platz im gesicherten Mittelfeld der Tabelle erobert und nichts deutete darauf hin, dass es im Kampf um den Klassenerhalt noch einmal eng werden könnte.
Dann aber folgten sieben Niederlagen in Serie und der Absturz auf einen Relegationsplatz. Daran konnte auch der klare 9:1-Erfolg im abschließenden Saisonspiel gegen den bereits feststehenden Absteiger Grün-Weiß-Rot/Osdorf nichts ändern. „Wir mussten aus beruflichen und privaten Gründen leider mehrfach auf den Einsatz wichtiger Spieler verzichten und haben einige Partien auch recht unglücklich verloren“, begründet Harald Brinkmann die Negativserie, nach der die Grün-Weißen nun doch noch einmal um den Verbleib in Hamburgs stärkster Liga zittern müssen.

Die Chancen auf den Klassenerhalt stehen gut


In der Relegationsrunde können die Harburger allerdings auf den Heimvorteil bauen, denn die entscheidenden Partien gegen Landesliga-Vizemeister VfL Börnsen und den Ligakonkurrenten Walddörfer SV, gegen den der SV Grün-Weiss sein Heimspiel in der Rückrunde mit 6:9 verloren hatte, finden am heutigen Sonnabend, 30. April, um 17.30 Uhr in der Sporthalle am Handweg (Eingang über Ernst-Bergeest-Weg 54) statt.
Weil der VfW Oberalster III auf die Teilnahme am Relegationsturnier verzichtet hat, können sich nun zwei der drei verbliebenen Teams für den Verbleib beziehungsweise den Aufstieg in die Hamburg-Liga qualifizieren.
Die Chancen stehen nicht schlecht, zumal die Harburger auch heute wieder auf den Einsatz ihres Spitzenspielers Christopher Arnolda bauen können. Der ehemalige singalesische Nationalspieler war in der vergangenen Spielzeit so etwas wie die „Lebensversicherung“ des Teams, konnte sensationelle 38 von 42 Einzeln für sich entscheiden.
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