Wo jetzt der Baum brennt

Die beiden „Altmeister“ Markus Augstein (li.) und Daniel Meyer können sich nun wieder ausschließlich aufs Kicken konzentrieren. Foto: Düse

Fußball: Neue Spieler bei Süderelbe und Türkiye, neue Trainer bei Grün-Weiss Harburg

Von Waldemar Düse. Von vorweihnachtlicher Ruhe kann trotz der Fußball-Winterpause bei vielen Südklubs keine Rede sein. Durchaus nachvollziehbar ist das beim Oberliga-Aufsteiger FC Süderelbe. Nach einem bemerkenswert guten Saisonstart ist die junge Mannschaft von Trainer Jean-Pierre langsam aber scheinbar unaufhaltsam in Richtung Abstiegsplätze gerutscht. Nun hat der Klub noch einmal nachgelegt und Dejan Sekac vom SV Curslack-Neuengamme, der in Harburg wohnt, verpflichtet. Noch nicht geeinigt hat man sich mit dem SC Condor über einen Wechsel von Mustafa Karaaslan.
Trotz eines schon jetzt oberligareifen Kaders blieb beim Landesliga-Spitzenreiter FC Türkiye immer eine gewisse Rest-unruhe in Bezug auf das Saisonziel Meisterschaft. Was tun? Noch mehr Spieler verpflichten. Die Wilhelmsburger sind gerade dabei, Serhat Cekir von Aufsteiger Dersimspor und die ehemaligen Kicker des SV Wilhelmsburg Abdessamad Erbibi (inzwischen beim SV Eidelstedt), Lamin Jawla (SC Condor) und Vasco Zawada (Kosova) an die Landesgrenze zu lotsen.
Dass bei einem abgeschlagenen Schlusslicht nicht gerade paradiesische Ruhe herrscht, versteht sich von selbst, selbst in der abgelegenen Scharfschen Schlucht. So trennten sich Ende September nach viereinhalb Jahren die Wege von Bezirksligist Grün-Weiss und Trainer Sven Siebert. Nachfolger Sammy Selcuk bat aus gesundheitlichen Gründen nach nur einem Monat um die Auflösung seines Vertrags.
Was tun? Beim SV Grün-Weiss Harburg verließen die Verantwortlichen ausgetretene Pfade und gaben dem spielenden „Altmeister-Trio“ Markus Augstein, Baris Ekici und Daniel Meyer die Verantwortung an die Füße. Mit durchschlagendem Erfolg: Zwölf Punkte aus sechs Spielen und das Überwintern auf einem Nicht-Abstiegsplatz. Als Nachfolger-Duo des Trios werden ab Januar Bernd Kock und Sven Schlage (bis zum Sommer 2014 bei Eintracht Hittfeld) die Verantwortung übernehmen.
Auf einem Nicht-Abstiegsplatz überwintert Grün-Weiss aber nur, weil der TSV Neuland aus einem 2:3 gegen den FC Süderelbe II ein 3:0 am Grünen Tisch machte. Die Neugrabener hatten einen gesperrten Spieler eingesetzt.
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