„Wir können nur gewinnen“

Ihr erstes Spiel gemeinsam an der Seitenlinie beim Klub Kosova: Michél Mazingu-Dinzey (l.) und sein Co-Trainer Pavlos Kyrmandidis. Foto: mg

Fußball-Landesliga: Ex-Profi Mazingu-Dinzey sorgt für Optimismus beim Klub Kosova

Michél Mazingu-Dinzey ging in die Knie, stand wieder auf und sah, wie der Ball knapp neben dem Tor des Gegners landete. Der neue Trainer des Landesligisten Klub Kosova lief in seiner Coaching Zone hin und her. Er munterte seine Spieler nach Fehlschüssen wieder auf. Das Team aus Wilhelmsburg spielte auf dem Kunstrasen an der Dratelnstraße ansehnlich und wurde am Ende mit dem Ausgleichstor zum 3:3 gegen Schwarzenbek belohnt.
Ex-Profi Mazingu-Dinzey, 41, (unter anderem Hertha BSC, Eintracht Braunschweig und FC St. Pauli) klatschte nach dem Schlusspfiff mit seinem Co-Trainer Pavlos Kyrmandidis ab. Kosova bleibt zwar Tabellenvorletzter und muss am morgigen Sonntag, 19. Oktober, um 13 Uhr beim Tabellenführer BSV Buxtehude spielen, doch der Auftritt gegen Schwarzenbek machte Mut. „Unser Spiel nach vorne war eine Augenweide“, sagte Manager Arton Mazrekaj. In Buxtehude „können wir frei aufspielen und nur gewinnen“.
Nach drei Niederlagen in Serie, die zur Entlassung von Trainer Thorsten Beyer geführt hatten, konnte sich das Team nun wieder stabilisieren. „Leider haben zwei individuelle Fehler zu Gegentoren geführt“, so Mazrekaj. Das Spiel nach vorne wurde indes immer wieder durch genaue Zuspiele von David Berwecke in die Spitze angetrieben.
Als der ausgepumpte Berwecke nach dem Spiel an der Seitenlinie seine Familie begrüßte, blieb nicht viel Zeit zum Klönschnack: Mazingu-Dinzey machte nach dem Spiel noch eine längere Besprechung mit seinen neuen Spielern. „Es passt perfekt“, lobte Mazrekaj.
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