Wiebke Baseda bleibt Europameisterin!

Glückliche Gesichter bei der Siegerehrung: Gemeinsam freuen sich v.l. Angela Müller, Wiebke Baseda und die Dänin Kerstin Eskildsen-Moeller über ihre Medaillen.

Leichtathletik: Harburgerin siegt erneut im Siebenkampf.

Von Rainer Ponik. Obwohl sie in ihrer Altersklasse W50 mittlerweile zu den älteren Teilnehmerinnen zählt, war Wiebke Baseda bei der Leichtathletik-Europameisterschaft der Senioren in Zittau wieder am Start. Im Siebenkampf gewann die Athletin vom SV Grün-Weiss Harburg wie schon vor zwei Jahren bei der EM in Ungarn erneut die Goldmedaille.
Wiebke Baseda erwischte einen guten Start und übernahm nach dem Hürdenlauf die Führung. Auch mit 1,39 m im Hochsprung war sie sehr zufrieden. Als die Harburgerin dann im Kugelstoßen mit 10,51 m sogar eine Saison-Bestleistung erreichte, nahm der Traum von einer erneuten Medaille bereits Formen an. Obwohl Wiebke Baseda im 200-m-Sprint etwas unter ihren Möglichkeiten blieb, beendete sie den ersten Tag auf Platz eins.
Nach dem Weitsprung wollte Wiebke Baseda in ihrer Paradedisziplin, dem Speerwurf, viele Punkte holen, um mit großem Vorsprung auf die abschließende 800-m-Strecke zu gehen. Weil zwei Würfe ungültig gegeben wurden, erreichte sie aber nur eine Weite von 29,42 m und musste die Führung an die Dresdnerin Angela Möller abgeben. So war es am Ende einem beherzten Mittelstreckenlauf zu verdanken, dass Wiebke Baseda ihren Titel am Ende mit insgesamt 4.931 Punkten erfolgreich verteidigen konnte.
Tanja Hecht vom Harburger TB, die erstmals bei einer Siebenkampf-EM an den Start ging, erreichte in der Altersklasse W40 einen guten siebten Platz.
Bei den Deutschen U16-Meisterschaften im Blockwettkampf Wurf in Wesel konnte Sven Rossa (GW Harburg) indes vier persönliche Bestleistungen aufstellen. Eine Top-Ten-Platzierung – Sven lag zu diesem Zeitpunkt auf Rang sechs – schien so gut wie sicher, doch ausgerechnet beim abschließenden Diskuswurf, den Sven noch zwei ungültigen Versuchen aus dem Stand absolvierte, blieb er mehr als zehn Meter hinter der eigenen Bestleistung zurück und musste sich deshalb mit dem 15. Platz begnügen.
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