Werden die Sharks die Haie im Karpfenteich?

Marcel Hoppe (am Ball) lässt sich auf dem Weg zum Korb nicht stoppen, Erwin Nkemazon (links) schaut im Hintergrund staunend zu. Foto: Patrick Willner

Sensationelle Saison der Hittfeld Sharks: Jugendbasketball-Bundesligateam
kämpft an diesem Wochenende um die Deutsche Meisterschaft

Von Rainer Ponik. Sie sind unter den besten Vier in Deutschland: Das Jugendbasketball-Bundesligateam der Hamburg Sharks hat das Top-4-Finale um die Deutsche Meisterschaft erreicht. Im Halbfinale bezwangen die Schützlinge von Trainer Lars Mittwollen die Phönix Hagen Youngsters und revanchierten sich damit für die Vorjahresniederlage, die den Sharks im Achtelfinale das unglückliche Aus beschert hatte.
Die Grundlage zum Erfolg legten die „Haie“ bereits im Heimspiel in Hittfeld, das sie überraschend deutlich mit 73:53 für sich entscheiden konnten. Mit diesem Vorsprung ließen die Sharks auch beim Rückspiel in Hagen nichts mehr anbrennen. Phönix biss sich an der starken Defense der Hittfelder die Zähne aus und lief von Anfang an einem Rückstand hinterher. Die große Ausgeglichenheit des Teams erwies sich wie so oft als Pluspunkt, denn Mittwollen konnte immer wieder frische Akteure ins Spiel bringen, ohne dass die Mannschaft entscheidend geschwächt wurde. So reichte es schließlich auch in Hagen zum Sieg. Bester Korbschütze beim 62:51-Erfolg war Marcel Hoppe (14 Punkte). Erwin Nkemazon zeigte dagegen unter dem Korb, wie wertvoll er für sein Team ist und holte beim Spiel starke 18 Rebounds.
Nun steigt das Endrundenturnier, das an diesem Wochenende in der Bamberger Stechert-Arena ausgetragen wird. Neben den „Haien“ sind die Bayer Giants Leverkusen, der TV Langen und die Gastgeber vom TSV Tröster Breitengüßbach dabei. Im Halbfinalspiel am heutigen Sonnabend, 11. Mai, um 15 Uhr gegen Leverkusen ruhen die Hoffnungen der Hittfelder vor allem auf Erwin Nkemazon, Noel Okona und Dimitrios Ganitis. Nkemazon sorgte in dieser Saison in Offense wie Defense für Furore, Okona wusste durch seine athletisches Spiel auf dem Flügel zu gefallen und Ganitis strahlt durch seine Gelassenheit auch in schwierigen Situationen die nötige
Ruhe aus.
„Für uns als Verein, hinter dem kein großes Herren-Bundesligateam steht, ist es eine Ehre, hier überhaupt dabei zu sein“, sagt Lars Mittwollen. Sollte es gelingen, das Finalspiel am morgigen Sonntag zu erreichen, können die Basketball-Fans aus dem Hamburger Süden es sich ab 15 Uhr unterwww.nbbl-basket ball.de live im Internet an
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