Wer hat an der Uhr gedreht?

Lernen für die mündliche Prüfung: Mia Meyer steht kurz vor dem Abi.

Die Kolumne von Mia Meyer.

Mein Wecker klingelt um sieben. Eingestellt ist er auf Schlummerfunktion und klingelt etwa zehn Mal, bis kurz vor acht. Im Bett liegen bleiben, im Internet surfen. Aufstehen, frühstücken, Zimmer aufräumen, eine alte Zeitschrift lesen. Fotos sortieren, Nägel lackieren. Es gibt Mittagessen. Danach schnell in die Stadt, ein paar Besorgungen machen, und neue Schuhe such ich doch auch schon so lange. Ein Blick auf die Uhr: Schon wieder so spät! Zeit, zum Training zu fahren.
Ich bin ein wahrer Meister darin, mich selbst von der Arbeit abzulenken. Zum Unterricht muss ich nicht mehr in die Schule, aber die letzten Zensuren des Abschlusszeugnisses sind noch nicht vergeben. Ganze drei Wochen bekommen Hamburgs Abiturienten Zeit für die Vorbereitung auf die Präsentationsprüfung (mündliches Abitur). Und weil ich ordentlich was schaffen möchte, schreckt mich mein Weckton ähnlich früh, wie an Schultagen aus den Träumen. Komisch nur, das die Stunden, die im Unterricht immer nicht enden wollten, mit einem Mal im Zeitraffer vergehen.
Andauernd kommen mir so viele andere Dinge, die auch dringend zu erledigen sind, in die Quere. Aber heute fange ich wirklich mit dem Lernen an. Versprochen!

Mia Meyer (18) geht in die zwölfte Klasse des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums in Harburg und ist Leistungssportlerin im Ruderclub Süderelbe (Internet: http://www.rc-suederelbe.de). Was sie in ihrer Sportlerkarriere und auf dem Weg zum Abitur in diesem Jahr alles erlebt, steht in ihrer Kolumne im Wochenblatt zum Wochenende.
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