Wachablösung im Hamburger Süden?

Roman Nalichowsky (Grün-Weiß Harburg) will mit seinem Team auch in der kommenden Saison noch in Hamburgs höchster Spielklasse vertreten sein. Foto: rp

Grün-Weiss Harburg und der TTC Neuenfelde kämpfen um Klassenerhalt.

Von Rainer Ponik. Lange Jahre waren die Tischtennisherren vom TTC Neuenfelde die Nummer 1 im Hamburger Süden, doch das könnte sich in dieser Spielzeit ändern: In der Hamburg-Liga hat derzeit noch das Sextett vom SV Grün-Weiss Harburg die Nase vorn.
Dass das so ist, liegt nicht zuletzt an Spitzenspieler Christopher Arnolda, der im Sommer 2014 zu den Grün-Weißen stieß und auf Anhieb zum Punktegarant wurde. Der ehemalige Nationalspieler Sri Lankas konnte in der Landesliga 38 von 39 Einzel für sich entscheiden und verlor in der Rückrunde nicht einen einzigen Satz.
Ex-Zweitligaspieler braucht mehr Zeit für Familie
„Christopher ist ein echter Glücksfall für uns, denn weil er als Familienvater für seinen Lieblingssport nicht mehr einen so großen Zeitaufwand auf sich nehmen wollte, hat er sich einen Verein in seiner Wohnumgebung ausgesucht“, so Pressesprecher Carsten Stolter über den ehemaligen Zweitligaspieler.
Auch in Hamburgs stärkster Liga sorgt Arnolda weiter für Furore. Die Nummer 1 der Harburger konnte 24 von 26 Einzeln gewinnen und hat auch mit Doppelpartner Timo Schütt, der vor Saisonbeginn aus Nenndorf zu Grün-Weiss wechselte, erst zwei von 14 Partien verloren. Dritter Neuzugang im Bunde ist Christopher Franz (SC Urania), der sich ebenfalls einen Stammplatz im Hamburg-Liga-Team erkämpfen konnte.

„Südderby hat einen besonderen Reiz“

„Es sieht ganz so aus, als sollte es in diesem Jahr zum Klassenerhalt reichen“, sagt Carsten Stolter. Derzeit sind die Harburger mit 12:16-Punkten Tabellensiebter.
Darüber würden sich übrigens auch die Lokalrivalen vom TTC Neuenfelde freuen. „So ein Südderby hat immer einen besonderen Reiz“, hofft Arne Rückmann, dass beide Südteams auch im kommenden Spieljahr noch in der höchsten Spielklasse vertreten sind.
Nach holprigem Saisonstart kam der TTC immer besser in Fahrt und konnte das Derby gegen Grün-Weiß mit 9:4 für sich entscheiden. Nach einem glatten 9:2-Erfolg in Poppenbüttel und einem Remis gegen Niendorf kann der TTC (9:17-Punkte) den Rückstand auf Grün-Weiß durch einen weiteren Sieg beim Tabellenletzten Grün-Weiß-Rot/ Osdorf (das Spielergebnis lag bei Redaktionsschluss noch nicht vor) auf nur noch einen Punkt verkürzen.
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