Von Matrizen bis zum Schokohasen

Erster Leistungstest in Allermöhe: Mia Meyer schleppt ihr Boot. Foto: pr

Die Kolumne von Mia Meyer.

Das ist sie also, dachte ich mir beim Betrachten des übersichtlich gehaltenen Aufgabenzettels, die letzte Mathearbeit meines Lebens.
Aber was heißt das schon. Lernen musste ich so oder so, da die Entwicklung einer Schwanenpopulation sich nicht von selbst berechnet und die leichte Anspannung vor jeder Klausur verschwindet auch nicht plötzlich, nur weil sich meine Schullaufbahn dem Ende zuneigt. Trotzdem fiel mir ein zentnerschwerer Stein vom Herzen, als die Matrizen (Walzenkopien, d. Red.) abgegeben waren und ich in das verlängerte Wochenende starten konnte.
Zwischen einem Osterfeuerbesuch, dem Pralinenchaos in unserer Küche, das meine Schwester und ich in eigener Kreation der süßen Verführungen angerichtet hatten, und dem Brunchbuffet bei meinen Großeltern, dessen Vorräte nie erschöpft zu sein schienen, gab es noch ein weiteres Event, das bis auf einige nicht zu erwartende Überraschungen wenig mit dem eigentlichen Osterfest zu tun hatte.
Der Frühtest auf der Regattastrecke Allermöhe fand zwischen den Feiertagen statt. Dieser Test ist ein inoffizieller Ruderwettkampf, bei dem ein hamburginterner Leistungsvergleich geschaffen werden soll. An Karfreitag wurden die Ränge über 2.000 Meter im Einer ausgefahren, um am Sonnabend jeweils die besten vier Sportler gemeinsam auf der 500-Meter-Strecke im Vierer antreten zulassen. Am Start wurde uns der Seitenwind leicht zum Verhängnis, da er das Boot immer wieder in die Bojenkette drückte, doch schließlich konnten wir das unfaire Rennen gegen die besten Vier der jüngeren Altersklasse deutlich gewinnen und uns als Belohnung auf einen lockeren nächsten Trainingstag freuen.

Mia Meyer (17) geht in die zwölfte Klasse des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums in Harburg und ist Leistungssportlerin im Ruderclub Süderelbe (Internet: http://www.rc-suederelbe.de). Was sie in ihrer Sportlerkarriere und auf dem Weg zum Abitur in diesem Jahr alles erlebt, steht in ihrer Kolumne im Wochenblatt zum Wochenende.
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