Viktoria freut sich aufs Spitzenspiel

Viel zu selten konnten sich die Wilhelmsburger Angreifer – wie hier Mohammed Kiremitci – gegen die gut gestaffelte Abwehr Viktorias durchsetzen und zum Torabschluss kommen. Foto: rp

Kreisliga: Harburger gewinnen in Wilhelmsburg mit 3:0

Von Rainer Ponik. Mit jeweils vier Siegen waren Bezirksligaabsteiger Rot-Weiss Wilhelmsburg und Viktoria Harburg in die neue Kreisligaspielzeit gestartet. Am vergangenen Sonnabend standen sich die beiden Teams nun im Spitzenspiel auf dem Grandplatz am
Rotenhäuser Damm gegenüber.
Während die Gastgeber versuchten mit Kombinationsfußball zum Erfolg zu kommen, beschränkten sich die Harburger darauf, aus einer gut gestaffelten Abwehr heraus mit Hilfe von langen Bällen schnell zu kontern.
Beiden Mannschaften boten sich zunächst nur wenige Tormöglichkeiten, die beste vergab Wilhelmsburgs Yuliyan Angelov, als er allein auf das Gästetor zulief, dann aber nicht nur Viktorias Keeper Hajrudin Hajrovic, sondern auch das Tor überlupfte. Kurz vor der Halbzeit machte es Kay Czerkaski auf der anderen Seite besser und traf aus 16 Metern zum 1:0 für Harburg.
Auch nachdem Hikmet Zengin kurz nach dem Wechsel auf 2:0 erhöhte, machte Viktoria weiterhin in der eigenen Hälfte die Räume eng. Rot-Weiß hatte viel Ballbesitz, konnte die Defensive der Gäste aber kaum in Gefahr bringen. Als Kai Czerkaski einen Konter mit dem 3:0 abschloss, war die Entscheidung gefallen. „Die Mannschaft hat unsere Vorgaben sehr gut umgesetzt und sich wieder mit drei Punkten belohnt“, lobte Viktorias Co-Trainer Michael Krivohlavek seine Schützlinge, die die Kreisliga 1 mit 15 Punkten anführen

Am Sonntag das Topspiel: Viktoria gegen FCS II

Bei den Rot-Weißen, die des Öfteren mit den Entscheidungen der Schiedsrichters haderten, sieht man trotz der ersten Niederlage keinen Grund, das Saisonziel zu korrigieren. „Ein Platz unter den ersten drei Teams ist möglich!“, ist RWW-Coach Gökhan Solak zuversichtlich. Mit Torwart Sükrü Ayver, Abwehrchef Kadir Aydin, Angreifer Mohammed Kiremetci und einigen Anderen verfügen die Wilhelmsburger schließlich über zahlreiche Spieler, die „spielerisch und technisch das Zeug haben, höher zu spielen“, ist Gökhan Solak sicher.
Während Rot-Weiss am morgigen Sonntag, 4. September, (15 Uhr, Jägerhof) auf den FC Musa trifft, kommt es ebenfalls am Sonntag um 13.30 Uhr am Kapellenweg 111 zum Spitzenspiel zwischen Viktoria und dem Tabellenzweiten FC Süderelbe II.
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