Viele Medaillen für Grün-Weiss

Die Leichtathletik-Senioren Karin Grummert, Wiebke und Heinz Baseda, Janina Handelsmann und Beate Lenzing kehrten mit viele Medaillen von den Hamburger Landesmeisterschaften nach Harburg zurück. Foto: pr

Leichtathletik-Senioren dominieren Hamburger Meisterschaften,
Juniorin Lena Schröder läuft in Bremen so schnell wie noch nie

Rainer Ponik, Harburg

Trotz gesundheitlicher Einschränkungen setzte sich das Harburger Quintett mit starken Leistungen bei den Hamburger Meisterschaften in Szene. In herausragender Form präsentierte sich erneut Wiebke Baseda, die in der Altersklasse der über 55-Jährigen (W55) gleich vier Landesmeisterschaften feiern konnte. Sie ließ die Konkurrenz im Hochsprung (1,33 Meter) ebenso hinter sich wie im Weitsprung (4,05 Meter) oder zusammen mit Karin Grummert, Beate Lenzing und Martina Herder in der 4 x 200-Meter-Staffel. Ganz besonders freute sich Wiebke Baseda aber über ihre grandiose Weite im Kugelstoßen, das sie mit 10,46 Meter für sich entscheiden konnte. Da war es zu verschmerzen, dass es im 60-Meter-Sprint (9,77 Sekunden) „nur“ zur Vizemeisterschaft reichte.
Drei Hundertstel mehr reichten Vereinskameradin Karin Grummert in der Altersklasse W60 zum Sieg. Heinz Baseda (M60) war indes im Weitsprung (4,61 Meter) nicht zu schlagen. Mindestens genauso sehr freute sich der Grün-Weiß-Athlet aber über seine 1,48 Meter beim Hochsprung, die mit der Hamburger Vizemeisterschaft belohnt wurden. Neben ihrem Staffel-Gold staubte Beate Lenzing (W55) auch noch Bronze im 60-Meter-Sprint ab. Auch Janina Handelsmann ging nicht leer aus. Die W30-Seniorin nahm nach einer weiten Sprung (4,09 Meter) eine Silbermedaille mit nach Hause.
Nachwuchstalent Lena Schroeder erfüllte sich indes beim Sportfest in der Leichtathletikhalle des Bremer Weserstadions einen lang gehegten Wunsch. Die U20-Athletin lief die 60-Meter-Hürden-Strecke erstmals unter neun Sekunden und kam mit einer Zeit von 8,98 Sekunden als Erste ins Ziel. „Dank stark verbesserter Technik lief sie fast drei Zehntel schneller als bei den Hamburger Landesmeisterschaften“, freute sich ihr ehrgeiziger Trainer Eckhard Küster. Sie unterbot mit dieser Zeit erneut die
Qualifikationsnorm für die Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften in Sindelfingen, bei denen Lena Schroeder jedoch nicht antreten wird.
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