Überraschungssieg mit Mini-Kader!

Harburgs Sandra Knauer (r.) zeigte im Spiel bei der BG Rotenburg-Scheeßel eine starke Leistung und gehörte mit zwölf Punkten zu den besten Werferinnen ihres Teams. Foto: rp

Harburgs Regionalliga-Basketballerinnen trumpfen beim Tabellenzweiten mit 68:56 auf

Die Spielpause zum Jahreswechsel hat den Regionalliga-Basketballerinnen der SG Harburg-Baskets richtig gut getan. Nur eine Woche nach dem 54:49-Erfolg gegen den Kieler TB konnten die Schützlinge von Trainer Arne-Hilm Birkner überraschend auch die Partie beim Tabellenzweiten BG Rotenburg-Scheeßel II mit 68:56 für sich entscheiden.

„Jeder konnte zeigen, was er kann!“

Dabei mussten die Harburgerinnen auch in diesem Spiel mit einem Mini-Aufgebot von nur sieben Spielerinnen auskommen. Daher versuchten sie von Anfang an das Tempo aus dem Spiel zu nehmen und sich die Kräfte einzuteilen. Nach frühem Rückstand kam die SGHB immer besser ins Spiel und warf bis zur Viertelpause einen Sechs-Punkte-Vorsprung heraus, der bis zur Pause noch ausgebaut werden konnte. Die Umstellung der Gastgeberinnen auf eine Zonendeckung bereitete der SG einige Schwierigkeiten, sodass der komfortable Vorsprung ein wenig zusammenschmolz.
Die Harburgerinnen bewahrten trotzdem die Ruhe, eroberten in der Defense den Ball und schlossen die Gegenangriffe in der Folge fast immer mit einem erfolgreichen Wurfversuch ab. „Mit dieser Entschlossenheit haben wir das Spiel für uns entschieden“, war Arne-Hilm Birkner vom Auftreten seines Team begeistert. Die sichere 51:33-Führung gaben die Gäste im Abschlussviertel nicht mehr aus der Hand.
„Es hat heute großen Spaß gemacht, weil das Zusammenspiel prima geklappt hat und jeder zeigen konnte, was er kann“, freute sich Silke Knauer über den dritten Saisonerfolg, durch den die SG Harburg in der Tabelle an 1860 Bremen vorbeiziehen konnte.

Birte Riebesell war vor Ina Bergmann beste Werferin

Dass Rotenburgs Topscorerin Birte Riebesell (24 Punkte) im Duell der beiden besten Korbschützinnen die Nase vorn hatte, kümmerte Ina Bergmann wenig. Auch sie war mit insgesamt wieder einmal 16 Punkten die beste Schützin ihres Teams, gefolgt von Sandra Knauer (12), Silke Garthmann und Cathrin Hübner (je 10), die auch zweistellig in den Korb trafen.
Nach einem spielfreien
Wochenende müssen die Harburger Basketballerinnen am Sonnabend, 30. Januar, (19.30 Uhr, Sportpark Kreideberg) zum Tabellenletzten Treubund Lüneburg reisen, der im Hinspiel sicher mit 60:46 bezwungen wurde. „Es wäre natürlich prima, wenn wir dort mal mit einem größeren Aufgebot antreten könnten“, war Arne-Hilm Birkner trotz des verdienten Sieges in Rotenburg nicht wunschlos glücklich.
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