TV Fischbek zahlt weiter Lehrgeld

Justin Pohlmann will mit dem TVF heute im Auswärtsspiel beim TSV Hürup unbedingt punkten. Foto: Ponik

Handball-Oberliga: Aufsteiger verliert auch in Bad Schwartau.

Von Rainer Ponik. Trotz intensiver Vorbereitung mit Taktik-Besprechung und Videoanalysen hat es für die Oberliga-Handballer vom TV Fischbek (TVF) im Heimspiel gegen die zweite Mannschaft des VfL Bad Schwartau nicht zum Punktgewinn gereicht. Am vergangenen Wochenende verlor der Aufsteiger erstmals ein Heimspiel knapp mit 21:22. „Schade, wir hätten nach dem ersten Saisonsieg in Barmbek gern nachgelegt“, zeigte sich TVF-Manager Jens Kabuse vom Spielausgang enttäuscht.
Dabei sah es anfangs so aus, als solle nach zwei Punkteteilungen diesmal der erste Sieg gelingen.
Dank einer aggressiven und körperlich präsenten Abwehrleistung konnten die Gastgeber viele Bälle gewinnen und sie im Angriff nutzen. Zur Halbzeit lag Fischbek mit 13:9 vorne.
Nach dem Seitenwechsel aber riss der Faden. Das flüssige Kombinationsspiel war plötzlich dahin und in der Abwehr war man immer häufiger einen Schritt zu langsam am Gegner. Der nutzte seine Freiheiten, um den Rückstand aufzuholen und seinerseits mit 22:17 in Führung zu gehen.
Dennoch gab der TVF nicht auf, fand in die Spur zurück und verkürzte den Rückstand auf nur noch ein Tor. Drei Sekunden vor Schluss gab es dann sogar noch die Chance zum Ausgleich, doch der Siebenmeter, den der TVF zugesprochen bekamen, wurde verworfen. Beste Torschützen auf Seiten der Fischbeker waren Dustin Misiak (5) und Agit Dirlik (4).
„Wenn wir unsere Chancen cleverer genutzt hätten, wäre ein Sieg durchaus möglich gewesen“, ärgerte sich Trainer Roman Judycki über die Abschlussschwäche des nach wie vor schwächsten Angriffs der Liga. Nichtsdestotrotz hat der TVF auch in diesem Spiel wieder gezeigt, dass er Deutschlands viertstärkster Liga durchaus gewachsen ist. „Wir wissen, dass wir mithalten können und wollen das auch heute im Auswärtsspiel beim TSV Hürup zeigen“, glaubt Jens Kabuse fest daran, dass beim bisher zu Hause noch sieglosen Team aus dem Flensburger Umland der zweite Saisonerfolg möglich ist.
Am kommenden Sonnabend, 15. November (18.30 Uhr, Arena Süderelbe) steht dann bereits das nächste Heimspiel auf dem Programm. Im Hamburger Derby gegen den Tabellennachbarn SG Hamburg-Nord soll endlich der erste Heimsieg folgen.
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