TV Fischbek: Klatsche gegen THW Kiel II

Fischbeks Top-Torjäger Alexej Kiselev (84 Saisontreffer) traf auch beim THW Kiel acht Mal ins gegnerische Tor, doch am Ende unterlag der TVF der Kieler Bundesligareserve mit 21:34. Foto: rp

Oberliga-Handballer müssen jetzt gegen Tabellenführer Barmbek punkten

Rainer Ponik, Hamburg-Süd

Die Luft im Abstiegskampf wird für die Oberliga-Handballer vom TV Fischbek langsam dünner. Nach der unglücklichen 25:26-Niederlage im Heimspiel gegen den MTV Herzhorn, in dem man trotz des Fehlens von fünf wichtigen Teamspielern eine starke Leistung bot, ging auch das Auswärtsspiel bei der Bundesligareserve vom THW Kiel verloren.
Eine Halbzeit lang konnte man den Kielern durchaus Paroli bieten. Die mitgereisten Fans sahen eine sehr ausgeglichene Partie, in der die Führung mehrfach wechselte. So lag der THW zur Pause nur knapp mit 14:13 vorn. Nach dem Seitenwechsel aber riss der Faden im Spiel der Fischbeker, die sich fortan viele überhastete Torabschlüsse und technische Fehler leisteten.
Kiel nutzte die Schwächen der Gäste gnadenlos aus und zog Tor um Tor davon. Erst gegen Ende des Spiels glückten auch dem TVF wieder ein paar gelungene Spielzüge, doch die am Ende klare 21:34-Niederlage war nicht mehr zu verhindern.
„Die Leistung in der zweiten Halbzeit war desolat. Vor allem in der Offensive haben wir nicht clever und ideenreich genug agiert“, sprach TVF-Manager Jens Kabuse nach dem Spiel von einer verdienten Niederlage. Bester Torschütze auf Seiten der Fischbeker war Alexej Kiselev, der acht Treffer erzielte.
Fünf Punke Rückstand auf Nichtabstiegsplatz
„Wir müssen dieses Spiel schnell abhaken und nach vorn blicken“, versucht Jens Kabuse die Aufmerksamkeit der Mannschaft auf das nächste Spiel am heutigen Sonnabend, 11. Februar, (18.30 Uhr, Arena Süderelbe) gegen den bislang noch unbesiegten Tabellenführer HG Hamburg-Barmbek zu lenken.
Trotz der klaren Rollenverteilung hat der TVF in der Partie gegen den Spitzenreiter nichts zu verschenken. Mit der Unterstützung der Fans hofft man den Gegner überraschen zu können. Der Aufsteiger braucht dringend Punkte, denn der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz beträgt bereits fünf Punkte.
„In den letzten elf Saisonspielen sind noch 22 Punkte zu vergeben, und wir wollen natürlich so viele wie möglich davon holen“, macht Jens Kabuse deutlich, dass die Fischbeker Mannschaft den Kampf um den Klassenerhalt trotz der schwierigen Situation noch keineswegs aufgegeben hat.
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