Türkiye: Erster Sieg mit neuem Trainer!

Tobias Kannen gehört zu denjenigen, die beim SV Wilhelmsburg aus der vergangenen Saison noch übrig geblieben sind. Foto: Düse

Fußball: Wilhelmsburger Klubs waren mit wechselndem Erfolg aktiv auf dem Transfermarkt

Von Waldemar Düse. Man mag es beim Blick auf das sonnige Herbstwetter nicht wahr haben, dennoch ist beinahe ein Drittel der Fußball-Saison ist schon gespielt, Zeit für die erste Momentaufnahme auf der Elbinsel. Der FC Türkiye, Klub Kosova, SV Wilhelmsburg und Rot Weiss Wilhelmsburg decken zwar die gesamte sportliche Bandbreite von der Oberliga bis hinunter in die Kreisliga ab, bieten sich aber trotzdem für einen nicht übermäßig hinkenden Vergleich an: Alle Klubs haben auf dem Weg, ihre selbst gesteckten Ziele zu erreichen, darauf gesetzt, vor Saisonbeginn einen großen Teil ihres Personals auszutauschen. Aufgegangen ist diese Rechnung mit vielen Unbekannten beim derzeitigen Landesliga-Spitzenreiter Kosova, der Rest werkelt noch angestrengt an einer Lösung..

Matthias Stuhlmacher holt ersten Oberliga-Sieg.

Oberliga-Aufsteiger FC Türkiye versucht sich seit Jahren vergeblich an einer nachhaltigen Entwicklung: Sechs Trainer in den vergangenen acht Jahren, zuletzt wurde das vorhersehbare Missverständnis Reza Khosravinejad nach nur wenigen Wochen durch Matthias Stuhlmacher ersetzt. Der als entscheidungsfreudig bekannte Stuhlmacher fuhr mit dem 2:1 gegen Altona 93 auch Türkiyes ersten Oberliga-Dreier ein. Aber mit der Degradierung des ehemaligen Stammkeepers Yalcin Ceylani und dessen darauf folgenden Weggang deutet sich bereits an, dass die Zusammenarbeit mit Stuhlmacher nicht reibungsfrei verlaufen wird.
In der Bezirksliga Süd hat Trainer Alexander Reckewell beim SV Wilhelmsburg zum zweiten Mal hintereinander große Teile des Kaders ausgetauscht. Zuletzt haben sogar Oberliga und Landesliga-Akteure den Weg an den Vogelhüttendeich gefunden. Das bislang dürftige Ergebnis: Rang elf und Kontakt zu den Abstiegsrängen. Zudem zeigte sich bereits in einigen Spielen, dass die Nerven bei einigen SVWern schnell blank liegen.
Rot Weiss Wilhelmsburg, hier noch als Aufsteiger aus der Kreisliga betrachtet, musste die Erfahrung machen, dass sich der Erfolsgkader innerhalb kürzester Zeit in der Sommerpause beinahe wie von selbst zerlegte. Die neue Mannschaft hat nach dem 2:1 beim FC Türkiye II erstmals die Abstiegsränge verlassen, befindet sich aber immer noch in der Findungsphase.
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