Trainerwechsel: Jetzt auch Thomas Krivohlavek!

Thomas Krivohlavek bleibt nun doch nicht Trainer beim FC Viktoria Harburg. Foto: Düse

Fußball: In der Winterpause bleiben Südklubs ihrem Lieblingshobby treu.

Von Waldemar Düse. Das Trainer-Karussell des Südens hat große Chancen, als Weltkulturerbe anerkannt zu werden. Zumindest in Hamburg gibt es kaum eine Gegend, in der das Kommen und Gehen von Fußballtrainern so tief in der Alltagswelt verwurzelt ist – selbst wenn man den Blickwinkel auf Bezirks- und Kreisliga verengt.
Dabei schien es in der Bezirksliga Süd zuletzt etwas ruhiger geworden zu sein. Nach Rot Weiss Wilhelmsburg – von Alija Redcepi zu Tolga Kilic zu Nuri Demir – und Kurdistan Welat – Teodore Fici zu Dersimspor – kam Mitte November nur noch Buxtehude II und die „einvernehmliche Trennung“ von Andreas Roloff.

Auch „Meso“ braucht neue Trainer

Die Ruhe war trügerisch, wie sich zu Jahresbeginn schnell
erweisen sollte. Beim Kreisligisten Viktoria Harburg hatte eigentlich Thomas Krivohlavek neuer Trainer werden sollen. Er hatte die sportliche Verantwortung seit Oktober 2011 bislang mit seinem Bruder Michael gemeinsam getragen, der zukünftig als Vereinsvorstand Verantwortung übernehmen wird. Aus „privaten Gründen“ hat Thomas Krivohlavek dann aber einen Rückzieher gemacht. An seiner Stelle wird nun Heiko Brandenburg an der Seitenlinie und auf dem Trainingsplatz tätig werden. Der 44-Jährige hatte zwischen 2004 und 2005 einige Monate lang den SV Rönneburg trainiert.
Die Bezirksliga Süd wäre nicht die Bezirksliga Süd, wenn sie darauf keine Antwort gewusst hätte: Mit sofortiger Wirkung haben
Fikri Tekin und Felipe dos Santos ihre Tätigkeit beim Aufsteiger Mesopotamien beendet. Als Gründe gaben sie an, dass es ihnen nicht gelungen sei, die „Außendarstellung, Transparenz und Kontinuität“ des Vereins zu verbessern. Mangelnde „ Lern- und Leistungsbereitschaft der Spieler“, sowie fehlender „Teamgedanke“ und fehlende „Disziplin“ habe ein Übriges getan.
Probleme, an denen sich beim SVS Mesopotamien schon Generationen von Trainern letztlich erfolglos abgearbeitet haben. Hießen sie nun Peter Caspar, Teodore Fici oder zuletzt Fikri Tekin und Felipe dos Santos. Nachhaltige, positive Veränderungen haben sie an der Außenmühle alle nicht bewirken können.
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