TGH Heimfeld verpasst Pokalsieg

Britta von Livonius (links) zählt zu den Führungsspielerinnen im TGH-Trikot; das Spiel gegen Hannover müssen die Heimfelderinnen unbedingt für sich entscheiden. Foto: rp

Hockeyherren unterliegen dem UHC II, Zweitligadamen müssen heute gegen Hannover gewinnen

Von Rainer Ponik. Die Hockeyherren der TG Heimfeld (TGH) haben es am Maifeiertag verpasst, ihrer Titelsammlung einen weiteren Erfolg hinzuzufügen. Im Hamburger Pokalendspiel unterlagen sie etwas überraschend dem Uhlenhorster HC II mit 0:2.
„Man hat der Mannschaft angemerkt, dass sie ersatzgeschwächt ins Spiel gegangen ist“, so TGH-Coach York Schumacher. Jan Oke Ahlf, Lennart Gehl und Christian Ahlert fehlten verletzungsbedingt.
Angeführt von Ex-Nationalspieler Philipp Sunkel präsentierte sich das U21-Perspektivteam des Bundesligisten UHC am Mittwoch dagegen in guter Form, machte, vor allem in der ersten Halbzeit, kaum Fehler und wusste auch durch seine sichere Stocktechnik zu überzeugen. Nach einem 0:2-Halbzeitrück-stand kam die TGH zwar nach dem Wechsel besser ins Spiel und spielte sich auch eine Reihe guter Torgelegenheiten heraus, blieb aber im Abschluss zu harmlos, um dem Spiel noch einmal eine Wende geben zu können.
Nach dem verpassten Pokalsieg richtet sich der Blick in Heimfeld nun aber schon wieder auf die nächste Partie. Am heutigen Sonnabend, 4. Mai, um 16.15 Uhr will sich der Regionalligist im Heimspiel Am Waldschlößchen gegen den Braunschweiger THC mit einem Sieg im Punktspielalltag zurückmelden.
Weitaus entscheidender für den weiteren Saisonverlauf dürfte allerdings die Partie der TGH-Damen sein, die zuvor um 14 Uhr auf den DHC Hannover treffen. Im Zweitliga-Abstiegskampf ist ein Sieg im Alles-oder-Nichts-Spiel gegen den Tabellennachbarn Pflicht, wenn der drohende Abstieg noch vermieden werden soll.
Die Leistung, die das Team von Trainer Alexander Otte zuletzt beim 0:3 gegen Tabellenführer Eintracht Braunschweig zeigte, lässt dennoch darauf hoffen, dass man den Gästen Paroli bieten kann. Wenn es den Heimfelderinnen gelingt, ihre Torflaute (nur sieben Treffer in elf Spielen) endlich zu überwinden, darf man bei der TGH noch auf ein positives Ende der Saisonfinale hoffen.
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