TG Heimfeld verspricht Aufholjagd

Lucie Düring und ihre Mitspielerinnen müssen in der Rückrunde mehr Tore erzielen, wenn das Saisonziel Klassenerhalt noch erreicht werden soll. Foto: rp

Hockey-Bundesliga: Aufsteigerinnen wollen den Klassenerhalt schaffen

Von Rainer Ponik. Unter erschwerten Trainingsbedingungen haben sich die Bundesligaspielerinnen der TG Heimfeld (TGH) in den vergangenen Wochen auf den Start in die Rückrunde der Feldhockeysaison vorbereitet. „Aufgrund von Eis und Schnee mussten wir oft in die Halle ausweichen“, ärgert sich Trainer Alexander Otte. Dabei hat sich sein Team in der zweiten Halbserie einiges vorgenommen.
In den ersten Saisonspielen zeigte der Aufsteiger, dass er in der 2. Bundesliga durchaus mithalten kann, musste aber trotzdem viel Lehrgeld bezahlen. So gingen die Spiele gegen Düsseldorf (1:2), Essen (2:3) und den DHC Hannover (1:2) sehr knapp und teilweise völlig unnötig verloren. Einzig im Duell der Liganeulinge gegen Blau-Weiß Köln konnte sich die TGH durchsetzen und nach Toren von Lea Cohrs und Luisa Dietrich den ersten Bundesligasieg der Vereinsgeschichte feiern.
Größtes Manko in Spiel der Heimfelderinnen war die schwache Torausbeute. Sechs Tore in sieben Spielen sind einfach zu wenig, wenn man das Saisonziel Klassenerhalt noch erreichen will. Mit der Defensivarbeit konnte Alexander Otte dagegen größtenteils recht zufrieden sein. Auch das Derby gegen Großflottbek ging nur knapp mit 0:2 verloren. Auch im Rückspiel, das am kommenden Sonnabend, 13. April, um 12 Uhr auf der Anlage Am Waldschlößchen angepfiffen wird, möchten sich
die Heimfelderinnen teuer verkaufen.
„Wir haben nichts zu verschenken. Schließlich brauchen wir jeden Punkt“, kündigt Mannschaftsführerin Luisa Dietrich an.
Eine Woche später muss die TGH zum Rückspiel zu Blau-Weiß Köln reisen. „Vier Punkte aus diesen beiden Spielen würden unsere Chancen deutlich verbessern“, weiß Alexander
Otte.
Es wird nicht einfach: Neben dem Tabellenletzten aus Köln müssten die Hockeyladys aus Heimfeld noch mindestens ein weiteres Team hinter sich lassen, um den Abstieg in die Regionalliga zu verhindern. Der Punkterückstand zur jungen Elf des Tabellennachbarns DHC Hannover beträgt momentan vier Punkte. „Das können wir schaffen!“, glaubt Alexander Otte.
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