TG Heimfeld im Tabellenkeller!

Ob Lucie Düring (l.) mit der TG Heimfeld den Abstieg in die Regionalliga noch verhindern kann? Foto: rp

Hockeydamen und -herren bangen um Klassenerhalt.

Von Rainer Ponik. Ist das Kapitel „Hockey-Bundesliga“ beim TG Heimfeld in der kommenden Feldhockeysaison Geschichte? Das könnte passieren, denn nicht nur die glücklosen Herren müssen in der 2. Liga um den Klassenerhalt bangen. Auch die Damen konnten zuletzt kaum punkten und sind auf den vorletzten Tabellenplatz zurückgefallen.
Im Heimspiel gegen den Bonner THV wäre am vergangenen Wochenende zwar mehr als nur ein Remis möglich gewesen, doch nach dem Bonner Führungstor reichte es trotz eines halben Dutzends Strafecken und weiterer Torgelegenheiten nur zu einem 1:1, mit dem Josi Düring wenigstens einen Punkt rettete.

Steigt der HTHC aus der 1. Liga ab, wirds eng

Einen Tag später gab es auch im Duell mit dem Tabellennachbarn Hannover 78 keinen Grund zum Feiern. Wieder geriet das Team am Waldschlößchen mit 0:1 in Rückstand, doch diesmal blieb es auch dabei, weil sich die TGH trotz Feldüberlegenheit kaum nennenswerte Torchancen herausspielen konnte.
Gut möglich, dass die Torflaute – der TGH gelangen in 13 Spielen nur zehn Treffer – den Heimfelderinnen zum Verhängnis wird, denn es kann passieren, dass in diesem Spieljahr nicht nur eine Mannschaft aus der 2. Bundesliga absteigen muss.
Brisant: Wenn der Harvestehuder THC es bei den Damen nicht schafft, sich im Abstiegskampf in der 1. Bundesliga durchzusetzen, wird es eine Etage tiefer zwei Absteiger geben.
Mit einem Sieg beim Tabellenletzten DHC Hannover könnte die TGH Hannover 78 am letzten Spieltag zwar theoretisch noch überflügeln, doch auch die 78er treffen noch auf das sieglose Schlusslicht und müssten schon patzen, wenn es für die TGH noch zu einem Klassenerhalt aus eigener Kraft reichen soll.
Ähnlich prekär wie bei den Damen stellt sich auch die Lage bei den Herren da, die sich im Heimspiel gegen den Gladbacher HTC trotz einer Halbzeitführung ebenfalls noch mit 4:6 geschlagen geben mussten.
Nach vier Niederlagen steht das Team von Alexander Otte in diesem Jahr immer noch ohne Punktgewinn da. Wenn es am heutigen Sonnabend auch im Alles-oder-Nichts-Spiel beim Tabellenvorletzten Kahlenberg nicht zu einem Sieg reichen sollte, könnte der Glaube daran, auch im kommenden Jahr noch zum Kreis der Bundesligisten zu gehören, auf den Nullpunkt sinken.
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