SV Poseidon überrascht alle

Poseidons Torwart Abel Müller bot in beiden Partien eine starke Leistung und konnte gegen Krefeld sogar einen Strafwurf parieren. Foto: Jens Witte

Bundesliga-Wasserballer haben gute Chancen auf den Klassenerhalt

RAINER PONIK/jw, HAMBURG-SÜD

Mit einem Doppelerfolg sind die Wasserballer von Bundesligaaufsteiger SV Poseidon nach der Winterpause am vergangenen Wochenende wieder aufgetaucht. Am Sonnabend war Mitaufsteiger SV Würzburg im Wilhelmsburger Inselparkbad zu Gast. Wie groß der Leistungsunterschied zwischen den beiden Neulingen ist, wurde bereits im ersten Viertel deutlich, in dem der SVP nach Toren von Mannschaftskapitän Alexander Weik, Patrick Weik und Michael Hahn schnell auf 5:2 davonziehen konnte. Auch in der Folgezeit bestimmten die Gastgeber das Spielgeschehen. Einzig der Venezuelaner Hugo Velasquez – vor vier Jahren selbst noch für den SVP im Becken – setzte bei den Gästen aus Würzburg mit fünf Treffern viele Akzente. Am Ende aber siegten die „Meeresgötter“ klar mit 19:11-Toren.
„Die Jungs haben großartig gekämpft“, so Trainer Lemke
Nur eine Tag später wurde es im Duell mit dem Tabellendritten SV Krefeld 72 deutlich schwieriger, doch der SV Poseidon hatte ja schon im Hinspiel in Krefeld (8:11) gezeigt, dass er sich vor den Gästen vom Niederrhein nicht verstecken muss. Beide Teams schenkten sich auch diesmal nichts. Der US-Amerikaner Jacob Marsh erzielte die 1:0-Führung für den SVP; Claudio Sambito erhöhte auf 2:0. Die Gäste aber blieben gefährlich, auch wenn Patrick Weik und Morten Ahme für ihre Mannschaft bis zum Halbzeitpfiff einen 5:3-Vorsprung herauswarfen. In der zweiten Spielhälfte blieben Tore Mangelware, doch am Ende reichte es dank einer starken Defensivleistung zum 7:4-Erfolg, durch den sich der SVP auf Rang 5 verbesserte.
„Die Jungs haben großartig gekämpft! So können wir den Klassenerhalt schaffen“, lobte Trainer Florian Lemke seine Schützlinge. Gut möglich also, dass die „Meeresgötter“ nach ihrem dritten Aufstieg am Saisonende erstmals nicht wieder den Weg in die 2. Liga antreten müssen.
„Bis dahin ist es allerdings noch ein weiter Weg“, warnt Lemke. Nach einem spielfreien Wochenende steht am kommenden Sonnabend bereits das nächste Heimspiel auf dem Spielplan: Um 16 Uhr trifft der SVP dann im Inselparkbad auf den Tabellenvierten, den Duisburger SV 98.
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