Süderelbes Altliga holt den Pott

Ein verschworener Haufen: Das Altligateam vom FC Süderelbe wurde am vergangenen Sonntag im Finale am Gropiusring Hamburger Pokalsieger. Foto: pr

„Vorbereitung“ auf Mallorca – überlegen im Finale.

Von Rainer Ponik. Sie können immer noch ordentlich kicken: Die Altligamannschaft des FC Süderelbe holte den Hamburger Pokal. Im Finale siegte das Team von Trainer Heiko Bossow 2:1 gegen den Rahlstedter SC.
Die Führung auf dem Platz am Gropiusring hatte Südererelbes Michael Ahlers bereits nach drei Minuten geschossen. Vorausgegangen war ein sehenswerter Sololauf von Ex-St.-Pauli-Profi Kai Dittmer. Rahlstedt versuchte zwar auszugleichen, aber Süderelbes Konter waren wesentlich gefährlicher. Dennoch dauerte es bis zur 50. Minute, ehe Muharrem Tan nach Querpass von Jens Lerch auf 2:0 erhöhen konnte. Erst in der Nachspielzeit kassierte der FCS per Freistoß den Anschlusstreffer.
„Diesen Erfolg haben wir uns verdient, denn wir waren die bessere Mannschaft“, sagt Heiko Bossow. Der Erfolg kommt nicht von ungefähr, denn zum Altligateam des FCS zählen viele Spieler, wie beispielsweise Thorsten Bettin und Thomas Kreibich, die früher im Ligabereich höherklassig spielten.
Fast hätte es für das Harburger Dreamteam sogar zum Double gereicht. Den Einzug ins Finale um die Hamburger Meis-terschaft haben sie nur hauchdünn verpasst. Immerhin: Die Süderelber Angriffsreihe (65 Tore in 20 Meisterschaftsspielen) war in der vergangenen Spielzeit die treffsicherste im Hamburger Altligabereich.
Auch die Kameradschaft im Team wird allseits gelobt. „Wir sind für jeden Spaß zu haben!“, sagt Stammkeeper Dirk Fellermeier, der im Finale verletzungsbedingt nicht zwischen den Pfosten stehen konnte.
Vor dem Pokalfinale bereitete man sich eine Woche im „Trainingslager“ auf Mallorca auf das Pokalendspiel vor. „Da wurde am Strand und auf der Tanzfläche der Grundstein zum Erfolg gelegt“, grinst Heiko Bossow. Man muss es dem glücklichen Coach wohl glauben.
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