„Stecken den Kopf nicht in den Sand“

TV Fischbeks Trainer Jonas Kaucikas hofft auf ein Handballwunder.

Von Rainer Ponik. In Hamburgs stärkster Spielklasse kämpfen die Handballerinnen des TV Fischbek (TVF) weiter um den Klassenerhalt. Nach einer Negativserie von sieben, häufig sehr klaren, Niederlagen fiel das Team von Trainer Jonas Kaucikas kurz vor der Weihnachtspause auf den vorletzten Tabellenplatz zurück.
„Schon in der Vorbereitungszeit fehlten häufig viele Spielerinnen. Nach dem Saisonstart sind dann auch noch mehrere Leistungsträgerinnen für längere Zeit ausgefallen“, erinnert sich der TVF-Coach, der die vergangene Saison mit seinem Team auf einem respektablen fünften Rang abgeschlossen hatte.
Nach zwei Siegen, die wieder Mut machten, konnte der Rückstand zum rettenden Ufer auf fünf Punkte verringert werden, doch in den letzten drei Partien gingen die Fischbekerinnen wieder leer aus. Die Luft im Abstiegskampf wird für die Fischbekerinnen nun immer dünner.
„Wir stecken den Kopf nicht in den Sand“, beschwört Jonas Kaucikas den Teamgeist, doch der engagierte Coach ist um seine Situation nicht zu beneiden. Aufgrund beruflicher und privater Verpflichtungen seiner Spielerinnen können nicht immer alle zum Training kommen.
Angesichts des schwierigen Restprogramms – der TVF muss auch noch gegen die drei bestplatzierten Teams antreten – muss man in Fischbek nun wohl auf ein Handballwunder hoffen. Ein wichtiger Schritt dazu wäre ein möglicher Auswärtssieg bei der Halstenbeker Turnerschaft am heutigen Sonnabend, 23. Februar, 17.30 Uhr, Bickbargen 11.
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