Stark gespielt – und doch verloren

Cathrin Hübner (SGHB, links) verpasste mit ihrem Team trotz guter Leistung den möglichen Sieg gegen Tabellenführer SC Alstertal-Langenhorn. Foto: rp

Basketball-Regionalliga: Harburg Baskets unterliegen
Spitzenreiter Alstertal/Langenhorn mit 55:56

Rainer Ponik, Hamburg-Süd

Im Regionalliga-Duell zwischen den Basketballerinnen der SG Harburg-Baskets und Tabellenführer SC Alstertal-Langenhorn lag bis zum Schlusspfiff eine Überraschung in der Luft. Doch am Ende lagen die Gäste knapp mit 56:55 vorn.
Die um den Klassenerhalt kämpfenden Harburgerinnen waren sehr konzentriert und selbstbewusst in die Partie gestartet. Dagegen fanden viele Würfe des Spitzenreiters nicht den Weg in den Korb, so dass die Baskets bis zum Beginn des letzten Viertels stets knapp in Führung lagen.
„Leider haben wir zu Beginn des Abschlussviertels minutenlang nicht mehr getroffen und sind so in Rückstand geraten“, ärgert sich SGHB-Coach Arne Birkner über die einzige Schwächeperiode im Spiel seiner Mannschaft. Fehlte der Mannschaft in dieser Phase der Glaube daran, das Spiel für sich entscheiden zu können? Die routinierten Gäste nutzten die Gelegenheit, um sich nach einem 8:0-Run auf 45:40 abzusetzen.
Die Harburgerinnen gaben sich dennoch keineswegs geschlagen und kämpften sich bis zur Schlussminute wieder auf 55:56 heran. Sieben Sekunden vor Schluss versuchte Ina Bergmann mit einem Distanzwurf, ihrer Mannschaft mit einem „Dreier“ doch noch zum Sieger zu machen. Vergeblich. Beste Korbschützinnen auf Seiten der SGHB waren Ina Bergmann (15 Punkte) und die neu verpflichtete Österreicherin Sara Senn, die 13 Punkte erzielte.
Trotz der Niederlage blickt Arne Birkner zuversichtlich in die sportliche Zukunft und traut seinem Team auch im Südderby am kommenden Sonnabend, 14. Januar (17 Uhr, Halle Peperdieksberg), bei der BG Harburg-Hittfeld einen Sieg zu. Eine erfolgreiche Revanche wäre für den Drittletzten der Tabelle enorm wichtig, um die Differenz zu den Abstiegsplätzen weiter auszubauen. Das Hinspiel konnte Hittfeld allerdings mit 87:61 noch deutlich für sich entscheiden.
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