Spitzenspiel verloren

Heimfelds Merle Aschenberg (r.) kann sich hier im Zweikampf zwar durchsetzen, doch der Ausgleichstreffer im Spiel gegen Tabellenführer Klipper blieb auch ihr verwehrt. Foto: ponik

Hallenhockey: Heimfelder-Regionalliga Damen verpassen beim 1:2 gegen Klipper die Überraschung – Heftige Klatschen für TGH-Bundesliga-Herren

Rainer Ponik, Hamburg-Süd

„Wir wollen den Favoriten möglichst lange ärgern“, sagte Dennis Sievert, zusammen mit Alexander Otte Trainer der Hockeydamen der TG Heimfeld, vor der Partie gegen Tabellenführer Klipper. Der Plan ging auf, doch am Ende hatte Klipper knapp mit 2:1 die Nase vorn.
Im ersten Spielabschnitt waren es die Gäste, die zunächst mehr vom Spiel hatten. TGH-Torhüterin Franzi Brokelmann präsentierte sich allerdings in Bestform und ließ lange keinen Gegentreffer zu. In der 20. Minute war aber auch sie machtlos. So ging es mit einem knappen 0:1-Rückstand in die Pause. Nach dem Wiederanpfiff waren es dann die Gastgeberinnen, die über weite Strecken spielbestimmend waren. Aber auch das zweite Tor erzielten die Gäste, die auf 2:0 davonziehen konnten.

TGH scheiterte immer
wieder an Klippers Torfrau

Ans Aufstecken dachte in Heimfeld aber niemand. Im Gegenteil: Die TGH-Damen erhöhten den Druck aufs Gästetor und kamen Lea Dietrichs prompt zum Anschlusstreffer. In den letzten 15 Minuten scheiterte Heimfeld immer wieder an Klippers starker Torfrau Carolin Meulenberg, die einige gute Torgelegenheiten zunichte machte.
Sechs Minuten vor dem Ende nahm die TGH schließlich sogar ihre Torfrau zugunsten einer weiteren Feldspielerin vom Parkett. Doch die THC-Abwehr hielt dem etwas zu planlosen Ansturm der Gastgeberinnen stand. „Da fehlte zu oft die Passgenauigkeit“, analysierte Alexander Otte das letztlich erfolglose Überzahlspiel. So blieb es beim 2:1 für den Klipper THC.
Trotz der knappen Niederlage haben die TGH-Damen den Klassenerhalt ebenso wie die Herren bereits sicher. War das der Grund dafür, dass es in den Wochenendpartien der Heimfelder Erstliga-Männer ein bisschen an Biss und Körperspannung fehlte? In den Spielen bei Tabellenführer Harvestehude (3:11) und gegen den Club an der Alster (3:12) war das Team von Alexander Otte in jedem Fall völlig chancenlos.
„Kein Beinbruch! Aber wir wollen uns am kommenden möglichst mit einem Heimsieg aus der Saison verabschieden“, verspricht Stürmer Max Bonz Schlusslicht Hannover 78 am Sonntag, 22. Januar, um 12 Uhr, an der Kerschensteinerstraße einen heißen Tanz.
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