Spießig? Kein bisschen!

Festlich: Mia Meyer beim Abiball.

Die Kolumne von Mia Meyer.

Eine riesige Menschentraube bildete sich mitten im Gewerbegebiet. Top gestylt versammelten wir uns vor dem Einlass. Die Kleider wehten im Wind und dieser drohte, die elegant hochgesteckten Frisuren zu zerstören. Ein ungewohnter Anblick, die Jungs im Anzug mit Krawatte oder Fliege und nicht mehr mit tief sitzender Baggy Jeans oder Jogginghose.
Jeder hatte sich größte Mühe gegeben, zu einem besonderen Anlass, unserem Abiball, bezaubernd auszusehen. Die Familien suchten ihre Plätze und das Abendprogramm konnte beginnen.
Während der drei Gänge unseres Menüs mit festlicher Tortenzeremonie wurde uns ein Gesangsauftritt ehemaliger Abiturientinnen geboten und die traditionellen Standardtänze mit Mitschülern und Eltern durften auch nicht fehlen. Spießig? Vielleicht ein bisschen, aber je weiter die Uhr auf Mitternacht zuging, desto lockerer wurde der Ball. Es folgte die Vergabe der Awards. Vom Stufensonnenschein, über das Topmodel, bis hin zum Genie unserer Stufe wurden Preise für die von uns Auserwählten vergeben.
Als ausgiebig gespeist und fotografiert wurde, konnte die Nacht richtig beginnen. Zur Aftershowparty waren Freunde und weitere Gäste herzlich willkommen. Bis in die frühen Morgenstunden legte der DJ zur Feier des Abiturs auf. Als wir danach immer noch nicht genug hatten, sollte ein Frühstück auf dem Fischmarkt unsere Nacht vollenden.
Der Ball war ein würdi-
ger Abschluss meiner Schulzeit, den ich nie vergessen werde.

Mia Meyer (18) geht in die zwölfte Klasse des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums in Harburg und ist Leistungssportlerin im Ruderclub
Süderelbe (Internet http://www.rc-suederelbe.de). Was sie in ihrer Sportlerkarriere und auf dem Weg zum Abitur in diesem Jahr alles erlebt, steht in ihrer Kolumne im Wochenblatt zum Wochenende.
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Volker Krutzke aus Harburg | 23.06.2012 | 12:49  
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