„Spaß am Fußball wiederfinden“

jungen Mannschaft: Peter Lascheit, Trainer des SV Wilhelmsburg. Foto: Düse

Peter Lascheit, Trainer des SV Wilhelmsburg, mit positiver Zwischenbilanz.

Von Waldemar Düse.
Eigentlich müsste er an der Seitenlinie nach dieser Hinrundenbilanz die Ruhe selbst sein: Dritter Platz in der Fußball-Bezirksliga Süd und mit 30 Punkten Anführer der Verfolgergruppe der beiden Meisterschaftsfavoriten Kosova und HTB. Eine Zwischenbilanz, mit der beim SV Wilhelmsburg vor Saisonbeginn niemand rechnen konnte, schon gar nicht Trainer Peter Lascheit.
Aber auch beim Rückrundenstart gegen den FC Süderelbe II (am morgigen Sonntag, 18. November, 14 Uhr) wird er wieder gewohnt lautstark versuchen, Unzulänglichkeiten seiner jungen Mannschaft zu korrigieren und dabei die eine oder andere Zigarette zur Hilfe nehmen.
„Wir wollten den Spaß am Fußball wiederfinden.“ Unter dieser Voraussetzung hat sich der junge Coach gemeinsam mit Co-Trainer Jan Prischmann daran gemacht, unter schwierigen Bedingungen einen Kader mit Perspektiven aufzubauen. Das Projekt steht allerdings noch auf sehr wackligen Beinen, weil schlicht und einfach nicht genügend Spieler vorhanden sind. „Wir werden in der Winterpause personell nachbessern“, so Lascheit.
Gleiches gilt für die in der Kreisliga spielende zweite Mannschaft der Wilhelmsburger. Die konnte aufgrund ihres dünnen Kaders zur Partie gegen Mesopotamien am 28. Ok-tober gar nicht erst antreten. Dass die Mischung aus ganz jungen, etwas älteren und Spielern aus der dritten Mannschaft als Tabellenneunter 18 Punkte auf ihrem Konto hat, darf ebenfalls als Überraschung gelten. „Für die Zweite geht es nur um den Klassenerhalt“, sagt Lascheit. Er, der in der abgelaufenen Saison noch als Mittelfeldstratege des Bezirksligateams aktiv war, musste ab und an in der Kreisliga sogar noch selbst die Buffer schnüren – und glänzte dabei als Torschütze. Gegen die zuletzt stark verbesserte Spielvereinigung Este 06/70 II (am morgigen Sonntag, 18. November, 12 Uhr) ist ein „Dreier“ fast schon Pflicht. Das Fünf-Punkte-Polster zu den Abstiegsrängen ist kein Ruhekissen.
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