Sorgt Türksport für die Sensation?

Mit Händen und Füßen wehrt sich Türksports Harun Deliaci (links, gegen Neulands Marc Greve) gegen den Abstieg. Foto: Düse

Fußball: Abstiegskampf in der Bezirksliga.

Von Waldemar Düse. Die Spannung in der Fußball-Bezirksliga Süd lässt nichts zu wünschen übrig. Meisterschaft und möglicher Relegationsplatz werden erst im direkten Duell zwischen Tabellenführer Dersimspor und dem Zweiten Finkenwerder am letzten Saisonspieltag entschieden. In den Abstiegskampf sind theoretisch sogar noch acht (!)
Teams verwickelt, die nur durch acht Punkte voneinander getrennt sind.
Aus diesem illustren Kreis könnten sich Panteras Negras und der HSC durch einen Sieg im direkten Duell vorzeitig verabschieden. Ebenso der FC Türkiye II, der das Schlusslicht BSV 19 zu Gast hat. Verzichten müssen die Wilhelmsburger noch auf Ferhat Aycelebi. Der Offensivspieler hatte Mitte April bei der 1:3-Niederlage gegen Finkenwerder nach einer Tätlichkeit Rot gesehen und war für zwei Spiele gesperrt worden. Die schlechtesten Karten hat aus dem Süden Türksport. Aber das Team war im bisherigen Saisonverlauf wiederholt für Überraschungen gut.
Ferner ist dem FC Türkiye eine Geldstrafe von 540 Euro aufgebrummt worden. Der Grund: Verstöße gegen die Bestimmungen der Online-Passantragstellung. Seit einigen Monaten ist der HFV dabei, die Vereine daraufhin zu überprüfen. Aus dem Süden hatte es bereits die FSV Harburg-Rönneburg (1.950 Euro) und den FC Süderelbe (1.500 Euro) getroffen.
Welche drei Mannschaften der Abstieg aus der Kreisliga 1 erwischt, wird sich ebenfalls erst am letzten Saisonspieltag entscheiden. Fünf Teams kann es noch treffen. Mit einem Sieg gegen das abgeschlagene Schlusslicht TSV Neuland II kann die FSV den Klassenerhalt bereits vorzeitig eintüten, Neuland II wäre dann auch theoretisch abgestiegen. Der HTB II, der HSC II und der punktgleiche SV Grün-Weiss II müssen bis zum letzten Saisonspieltag warten. Für Grün-Weiss II spricht allerdings die um 21 Treffer bessere Tordifferenz.
Wer auch immer in die goldene Ananas, äh, natürlich in den sauren Apfel, beißen muss, trifft in der kommenden Saison in der Kreisklasse auf einen alten Bekannten, den FC Musa 97. Der Klub hatte seit 1997 am Spielbetrieb teilgenommen und im Sommer 2005 als Tabellendritter den Aufstieg in die Landesliga nur knapp verpasst. Im Herbst 2005 hatte sich der Verein dann vom Spielbetrieb zurückgezogen, weil er sich vom HFV benachteiligt gefühlt hatte.
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