So geht Bundesliga!

Jubel nach dem Schlusspfiff: Nach einem 6:3-Erfolg gegen den DHC Hannover sind die Hockeydamen der TG Heimfeld zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in die Bundesliga aufgestiegen. Foto: rp

Spitzenhockey in der „Kersche“: Die Damen der TG Heimfeld sind ab sofort erstklassig.

Von Rainer Ponik. Der Traum vom Aufstieg ist wahr geworden: Durch einen 6:3-Sieg im Saisonfinale sicherten sich die Hockeydamen der TG Heimfeld zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte den Aufstieg in die Bundesliga. Vor rund 300 Zuschauern in der Halle Kerschensteiner Straße besiegte das Team von Trainer Alexander Otte den DHC Hannover und wurde dadurch Meister der Regionalliga Nord.
Im Gegensatz zum Vorwochenspiel, als man sich bei Hannover 78 zu einem knappen 3:2-Erfolg zitterte, ging die TGH am vergangenen Sonntag sehr konzentriert ins Spiel und bereits nach fünf Minuten durch einen Treffer von Merle Aschenberg mit 1:0 in Führung. Nachdem Josi Dühring wenig später auf 2:0 erhöht hatte, hatte die TGH Kugel und Gegner endgültig im Griff. Luisa Dietrichs 3:0 nach einer Strafecke beantwortete der DHC zwar wenig später mit einem verwandelten Siebenmeter, doch Sekunden vor dem Seitenwechsel stellte Torjägerin Luzie Düring mit ihrem Treffer zum 4:1 den alten Abstand wieder her.
Das 5:1 von Anke Kastner zerstörte kurz nach dem Seitenwechsel auch die letzten Hoffnungen der Gäste auf einen Punktgewinn. Der DHC, die nur mit einem Mini-Aufgebot von sieben Spielerinnen nach Harburg gereist war, steckte zwar nicht auf und erzielte auch noch zwei Tore, konnte den Sieg der Gastgeberinnen, für die Luisa Dietrich - erneut per Eckentor - den Schlusspunkt setzte, aber zu keinem Zeitpunkt mehr gefährden.
„Die Mädels haben den Sieg souverän herausgespielt und sich den Aufstieg redlich verdient“, sagte Alexander Otte, der sich unmittelbar nach dem Schlusspfiff erst einmal allein in die Kabine zurückzog. Innerhalb eines Jahres hat der 30-jährige Sportwissenschaftler eine durchschnittliche Regionalligamannschaft zu einem Bundesligaaufsteiger gemacht, obgleich er noch nie zuvor ein Erwachsenenteam gecoacht hat. „Jetzt wollen wir auch auf dem Feld den Titel holen“, sagt Mannschaftsführerin Luisa Dietrich.
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