Sharks: Nur der Sieg zählt!

Aleksandar Postic (r.) zählte zu den besten Schützen der Sharks und konnte acht von zehn Freiwürfen im Korb unterbringen. Im Rückspiel gegen die Finke Baskets will er erneut zweistellig treffen. Foto: Willner

Letzte Chance für Play-Offs, Piraten sind dagegen aus dem Rennen

Von Rainer Ponik. Zwei Jugendbasketball-Bundesligateams aus dem Hamburger Süden haben die Hauptrunde erreicht und versuchen, sich für die Play Offs um die Deutsche Meisterschaft zu qualifizieren. Die Chancen der Piraten Hamburg sind nach der 56:64-Niederlage gegen die Finke Baskets Paderborn allerdings auf den Nullpunkt gesunken.
Bis zur Halbzeitpause konnte das Nachwuchsteam der Hamburg Towers noch mithalten, führte sogar knapp mit 32:29-Punkten. Dann aber hatten die Wilhelmsburger ihr Pulver verschossen und unterlagen dem Tabellendritten mit acht Punkten Differenz. Da nützte es auch nichts, dass Topscorer Nick Koldehoff mit 21 Punkten der treffsicherste Korbjäger auf dem Platz war.

„So gut wie nie waren Laufwege frei“

Im Gegensatz zu den Piraten haben die Hamburg Sharks es noch selbst in der Hand, einen der ersten vier Plätze zu erreichen, die zur Teilnahme an den Play-Offs berechtigen.
Am Wochenende kam das Team von Headcoach Lars Mittwollen allerdings bös unter die Räder. Beim Tabellenführer, den Metropol Baskets Ruhr, unterlagen die „Haie“ klar mit 54:101-Punkten. „Was die Metropols gezeigt haben, war 40 Minuten Vollgas-Basketball“, so ein beeindruckter Mittwollen.
Trotzdem sparte der Cheftrainer auch nicht mit Kritik am eigenen Team. „Wir sind weder mit unseren Drives noch mit unseren Anspielen ans Brett gekommen und haben uns während des gesamten Spiels keine einfachen Korbpunkte erarbeiten können, weil so gut wie nie mal ein Laufweg frei geblockt wurde“, analysierte Lars Mittwollen die bislang höchste Saisonniederlage.
Mangelnden Einsatzwillen konnte man den Sharks nicht vorwerfen, doch in vielen Situationen zeigte sich der Gegner wacher und handlungsschneller als die Hittfelder, von denen es außer einer überdurchschnittlich guten Freiwurfquote (71 Prozent) nicht viel Positives zu berichten gab. Beste Korbschützen der „Haie“ waren Jeremy Domski (15 Punkte) und Aleksandar Postic, der elf Punkte erzielte.
Am kommenden Sonntag müssen die Sharks ihre wohl letzte Chance nutzen, sich doch noch für die Play-Offs zu qualifizieren. Nur ein Sieg im Auswärtsspiel bei den Finke Baskets Paderborn hilft den Hittfeldern wirklich weiter. Dass das nicht einfach wird, zeigt schon das Resultat aus dem Hinspiel, das die Haie in eigener Halle mit 61:79-Punkten verloren haben. „Wenn wir aus dieser
Erfahrung gelernt haben, sind wir in Paderborn nicht chancenlos“, traut Lars Mittwollen seinen Schützlingen aber durchaus eine Überraschung zu.
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