SGW behielt die Nerven

Energisch setzt sich die Wilhelmsburgerin am Wurfkreis durch. Foto: RP

Handball: Petersen-Schützlinge starten mit 25:20-Erfolg
in Altona in die neue Spielzeit

Rainer Ponik, Hamburg-Süd
Nach dem Abstieg aus der Regionalliga mussten die Handballerinnen der SG Wilhelmsburg jetzt wieder in die Hamburg-Liga zurückkehren. Klar, dass Trainer Sven Petersen mit seinen Schützlingen nur allzu gerne wieder in Norddeutschland höchste Spielklasse zurück-kehren würde.Die Voraussetzungen waren allerdings alles andere als rosig. Aufgrund der Hamburger Sommerferien konnte das Team lange Zeit nicht in der Halle trainieren. Erst zwei Wochen vor dem Beginn der Spielzeit wurde intensiver mit dem Ball gearbeitet. „Deshalb sind wir jetzt bestenfalls erst bei 70 Prozent unseres Leistungsvermögens angekommen“, ist Sven Petersen sicher.
Trotzdem reichte es im Auftaktspiel bei der SG Altona zu einem 25:20-Erfolg. Nach ausgeglichener Anfangsphase lag die SGW Mitte der ersten Halbzeit 10:4 vorn, doch der Vorsprung schmolz danach kontinuierlich zusammen. Neun Minuten vor Schluss stand es auf einmal 18:18. Weil Altona am Ende zu hektisch und überhastet agierte, konnten die Wilhelmsburgerinnen das Spiel doch noch mit fünf Toren Vorsprung für sich entscheiden. „Wir hatten gute Phasen, haben aber auch manch unerklärliche Fehler gemacht“, sprach Sven Petersen nach dem Abpfiff von „viel Arbeit, die in den nächsten Wochen noch aufgeholt werden muss“.
Beste Torschützinnen waren Anna Lena Spill und Rechtsaußen Cara Peters, die neben Torfrau Jeanette Hackbarth diesmal auch zu den besten Spielerinnen der Gäste zählte.
Schon am heutigen Sonnabend, 23. September, müssen die SGW-Damen beim Heimspiel-Debüt (16 Uhr, Dratelnstraße) gegen Mitabsteiger HT Norderstedt antreten.
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