Schulterverletzung: Peter Lascheit muss aufhören!

Karrierende: Peter Lascheit muss beim FC Süderelbe aufhören. Foto: Düse

Oberliga: Beim begeisternden Saisonstart des FC Süderelbe konnte der Neuzugang nicht mithelfen.

Von Waldemar Düse. Die noch junge Saison steht gerade erst vor ihrem zweiten Spieltag, doch in der Fußball-Oberliga ist es um den Aufsteiger FC Süderelbe schon recht laut geworden. Zum Auftakt ein 3:1 vor mehr als 1.000 Zuschauern am Kiesbarg gegen Vier- und Marschlande. Dann in der Woche das Erreichen der 3. Pokalrunde durch ein 10:9 nach Elfmeterschießen gegen den starken Landesligisten Kosova. Für den Neuling hatte das neue Fußballjahr schon viele schöne Momente parat.
Leise geworden ist dagegen um Peter Lascheit. „So weit, so schlecht“, fasst er seine kurze, aber knackige Leidenszeit beim FC Süderelbe zusammen. Zu Saisonbeginn war der ehemalige Spielertrainer des SV Wilhelmsburg zum Oberliga-Aufsteiger gewechselt. Der Ehrgeiz, noch einmal aktiv in Hamburgs höchster Spielklasse anzugreifen, hatte ihn gepackt.
„Unter dieses Kapitel habe ich einen Schlussstrich gezogen. Ich werde nicht mehr spielen und mich in den kommenden Monaten auf meine Trainerausbildung konzentrieren“, sagt Lascheit nun. Eine beinahe unendliche Verletzungsgeschichte hat ihn dahin gebracht. „In der Vorbereitung habe ich nur dreimal trainiert und ansonsten zugeschaut.“ In einem Vorbereitungsspiel hatte er sich zunächst zum wiederholten Male die Schulter ausgekugelt, diesmal die rechte. Anschließend hatte ihm ein Kapselriss im Zeh eine weitere Zwangspause eingebrockt.
Während seiner Zeit beim Oberligisten Germania Schnelsen hatte sich Lascheits linke Schulter als Achillessehne erwiesen – viermal ausgekugelt, zweimal unter Vollnarkose wieder eingerenkt. Da reifte schnell die Erkenntnis, dass es für eine junge Mannschaft wie den FC Süderelbe und einen ehrgeizigen Trainer wie Jean-Pierre Richter nicht mehr reichen wird. „Das reicht dann noch nicht einmal mehr für die Bezirksliga. Immer mit dieser Sperre im Kopf, dass du nicht fallen darfst“, entschied sich Lascheit dann für das unspektakuläre Ende mit Schrecken.
Doch erste Entzugserscheinungen sind schon aufgetaucht. „Ich bin dienstags und donnerstags schon Zaungast bei Trainingseinheiten der Vereine in der Umgebung.“ Die Wege legt er mit einem neu gekauften Rennrad zurück. „Vielleicht fahre ich nächstes Jahr die Cyclassics und einen Triathlon wollte ich auch schon immer mal machen“, schultert Lascheit neue Herausforderungen.
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