„Runderneuert“ in die Rückrunde

Hört als Trainer zum Saisonende auf: Papa N’Diaje vom Harburger SC. Foto: rp

Fußball: Das passiert in der Kreis- und Bezirksliga.

Von Waldemar Düse. Einmal noch, dann ist der erste Teil der Saison überstanden. Jedenfalls für alle Südklubs in den Kreisligen 1 und 4, die keine Nachholbegegnungen mehr im Programm haben. Für zwei Süd-Bezirksligisten geht es dagegen in zwei Wochen noch in die Verlängerung. Erst danach kann dann auch für sie die vorweihnachtliche dritte Halbzeit der überzuckerten Glühweine und verbruzzelten Würstchen beginnen.
In der Bezirksliga Süd dürfte den meisten Mannschaften die nahende Winterpause gerade zur rechten Zeit kommen: In der Gruppe der ersten Acht der Tabelle hat dies auch mit der Ausgeglichenheit zu tun, schließlich trennen die Teams nur zehn Punkte. Jede Mannschaft ist bislang auch nach längeren Siegesserien wieder eingefangen worden. Spitzenreiter Kosova nach elf Partien in Serie ohne Niederlage. Oder der Tabellenzweite Finkenwerder ebenfalls nach zehn Spielen hintereinander ohne Niederlage.
Beim HTB sind die Zweifel an der tatsächlichen Leistungsstärke zumindest bei Trainer Ingo Brussolo bisher ein ständiger Begleiter gewesen. Und dann sind da ja noch die Mannschaften, die sich neu „sortieren“ müssen oder wollen: Der HSC, dessen Kader dringend Verstärkung braucht, während Trainer Papa N’Diaje bereits angekündigt hat, zum Saisonende aufhören zu wollen. Oder der SV Wilhelmsburg, dessen derzeitigen Trainer René Dau mit dem Derby gegen Einigkeit seinen Ausstand gibt. Auch am Vogelhüttendeich muss ein Nachfolger gesucht werden.
Den hat das Schlusslicht Mesopotamien mit dem Gespann Peter Caspar und Wolfgang Schmidtke bereits gefunden. „Neu sortiert“ wird aber auch an der Außenmühle. Man kann davon ausgehen, dass der vorhandene Kader zumindest körperlich runderneuert in die Rückrunde gehen wird.
Vorher ist am Sonntag, 11. Dezember, aber noch das eminent wichtige Nachholspiel gegen den ASV Hamburg zu absolvieren. Ein „Dreier“ ist dringend erforderlich, um die Hoffnung auf den Klassenerhalt zu erhalten. Der SV Wilhelmsburg hat ebenfalls noch die große Chance, mit einem Sieg beim abgeschlagenen Schlusslicht Nettelnburg-Allermöhe II die letzten Vier der Tabelle auf Sicherheitsabstand zu halten. Für den neuen Trainer wäre das eine Grundlage, die bei Arbeitsaufnahme die nötige Ruhe verspricht.
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