Rossen Atanassov und Este gehen nach Niedersachsen

Rossen Atanassov (rechts) und seine Mitstreiter diskutieren zukünftig über Fußball in Niedersachsen. Foto: Düse

Fußball-Abteilung schließt sich dem ASC Estebrügge an

Von Waldemar Düse. Nur gut, dass diese Entscheidung aller Voraussicht nach nicht entscheidend in den Meisterschaftskampf der Fußball-Landesliga Hansa eingreifen wird. 3:0 wird das Spiel des Klub Kosova gegen den Spitzenreiter und Titelfavoriten SC Poppenbüttel für die Wilhelmsburger gewertet – hat der Spielausschuss des Hamburger Fußballverbands entschieden.
„Grundsätzlich sollten solche Duelle auf dem Platz ausgetragen werden.“ Niemand wird Ingo Brussolo aus Kosovas Trainerteam da widersprechen. Genau um einen unbespielbaren Platz in Poppenpüttel und seinen Ausweichplatz hatte sich die Verhandlung gedreht. Auf dem hätten die Poppenbütteler antreten müssen, so der Spielausschuss, und damit einem Protest der Wilhelmsburger gegen die Absage statt gegeben.
Allerdings bringt das Urteil Kosova nicht in „Schlagdistanz“ zum Meisterschaftsfavoriten. Sowohl die Wilhelmsburger als auch der Tabellenzweite Dersimspor sind auf einen Ausrutscher der Poppenbütteler angewiesen, um die Tabellenspitze und den damit sicheren Aufstieg zu erobern.
Auch in der Bezirksliga Süd scheint das Titelrennen zu Gunsten Inter Hamburgs entschieden – trotz einer immer noch extrem „schiefen“ Tabelle. Die Verfolger Finkenwerder, Este und Altenwerder müssen auf einen Ausrutscher der Altonaer hoffen.
Für die Spielvereinigung Este 06/70 wäre die Meisterschaft allerdings ein Muster ohne Wert. Die Fußball-Abteilung des Vereins schließt sich dem ASC Estebrügge an und wird zukünftig in Niedersachsen an den Start gehen. Estes Obmann Eckhard Bartels begründete die Entscheidung damit, aufgrund des eigenen spärlichen Nachwuchses nur so eine langfristige Perspektive erhalten zu können.
Die Spielvereinigung, 1971 aus der Fusion des MTV Neuenfelde und des TSV Cranz entstanden, hatte von Beginn an am Spielbetrieb des Hamburger Fußball-Verbandes teilgenommen. Der ASC Estebrügge hatte sich 1966 ebenfalls für den hamburgischen Spielbetrieb entschieden. Nach knapp 30 Jahren hatten waren die Altländer dann 1997 in den Niedersächsischen Fußball-Verband gewechselt.
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