Rissen steigt auf!

Die Rissener Volleyballer haben es geschafft: Nach zwei Jahren kann das Team, dass durch das Hinzustoßen von Florient Bunneau, Matze Siegmund und Jost Ewald noch spielstärker geworden ist, im Herbst in die Regionalliga Nord zurückkehren. Foto: pr

Verbandsliga-Volleyballer sichern sich die Hamburger Meisterschaft

Von Rainer Ponik. In Abwesenheit von Trainer Stefan Schubot haben die Verbandsliga-Volleyballer vom Rissener Sportverein (RSV) sich am vergangenen Sonntag vorzeitig die Hamburger Meisterschaft gesichert. Nach zwei Jahren kehrt der RSV damit wieder in die Regionalliga zurück.
Danach sah es zum Saisonstart nicht aus, als zwei der ersten drei Partien verloren gingen. Der RSV fand aber immer besser in die Spur und setzte sich schnell in der Spitzengruppe fest. Da sich die schärfsten Mitkonkurrenten bald gegenseitig die Punkte abnahmen, befanden sich die besten Volleyballer der Elbvororte bald auf geraden Weg in Richtung Meis- terschaft. Nach zuletzt sechs Siegen in Folge benötigte das diesmal von Frank Mondry gecoachte Team am letzten Doppelspieltag noch vier Punkte, um die Meisterschaft vorzeitig perfekt zu machen.

Gegen Altona konnte sich Rissen eine Niederlage leisten


Da die beiden direkten Gegner Altona 93 und Oststeinbeker SV 2 noch dringend ein paar Punkte für den Klassenerhalt benötigten, bekamen die Rissener allerdings nichts geschenkt. Ärgerlich, dass sie nach den verletzungsbedingten Absagen von Elias Thielmann und Tim
Dawson nur mit einem Mini-aufgebot von sieben Spie-
lern nach Oststeinbek fahren
konnten.
Trotzdem startete der RSV mit einem sicheren Satzgewinn in die Partie gegen die routinierten Gastgeber. Dann aber zeigte der OSV eine deutliche
Leistungssteigerung und kam verdient zum Satzausgleich. Durchgang Drei ging wiederum an den RSV, sodass die Grün-Weißen im vierten Satz die Chance hatten, das Spiel zu entscheiden. Nach vielen umkämpften Ballwechseln reichte es schließlich, nicht zuletzt dank der starken Schmetterbälle von Markus Hübner, der, gerade wenn es mal eng wurde, besonders fleißig punktete, zum wichtigen 3:1-Erfolg.
Im zweiten Spiel gegen Altona konnten sich die Rissener nun sogar eine knappe Niederlage leisten – und das taten sie dann auch. Nach 1:2-Satzrück- stand gab die Mannschaft um Zusteller Jost Ewald nochmal alles und konnte den vierten Durchgang in der Satzverlängerung mit 27:25-Punkten für sich entscheiden. Riesenjubel, denn Meisterschaft und Aufstieg waren dem RSV nun nicht mehr zu nehmen. Da störte es auch niemanden mehr, dass der Tie-Break mit 9:15 und die Partie mit 2:3 verloren ging.
„Wir verfügen über ein eingespieltes Team, das sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen lässt und absolut verdient Meister geworden ist“, freute sich Frank Mondry.
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