Reichts für Benny Thiel noch zum Aufstieg?

Benny Thiel (l.) wird sich auch in der neuen Saison für Dersimspor ins Zeug legen, auch wenn die Schiedsrichter Gegentore anzeigen. Foto: Düse

Kreisliga: Dersimspor II auf der Zielgeraden von Mesopotamien überholt.

Von Waldemar Düse. Da freut sich das Phrasenschwein aber. Monatelang haben sich in der Fußball-Kreisliga Staffel eins zwei Mannschaften um die Tabellenspitze gestritten: Rot Weiss Wilhelmsburg und Dersimspor II. Und nun freut sich der Dritte, SVS Mesopotamien. Einer geht noch rein: Die nach dem 26. Spieltag an die Spitze gerückte Mannschaft um Trainer Teodore Fici braucht nur noch die Ruhe zu bewahren und ihr dürfte der Meistertitel nicht mehr zu nehmen sein.
Aber gerade das ist schon immer eines der grundlegenden Probleme des Klubs von der Außenmühle gewesen. So muss Fici für die restlichen Saisonspiele auf Michael Akyol verzichten. Der Toptorjäger Mesopotamiens, der bisher 20 Treffer erzielt hatte, wurde vom Sportgericht bis zum Saisonende gesperrt.
Dass Dersimspor als derzeit bester Aufsteiger auch in der kommenden Saison nicht auf die Landesliga verzichten muss, steht schon seit längerem fest. Dass machte die Kaderplanung für Sportdirektor Serdar Gümüs leichter: Mit Sedat Arslan, David Aslan, Zana Demir, Giovanni Düring, Christian Fuchs, Fatih Polat, Fitra Rijono, Ibrahim Sonay, Benny Thiel, Rustam Weizel, Umut Yildiz und David Yündem hat bereits ein Großteil des aktuellen Kaders auch für die neue Spielzeit zugesagt. Bei der Vertragsverlängerung des in der Winterpause gekommen Trainers Mehmet Karakus wurde dagegen noch kein Vollzug gemeldet. Offenbar gibt es auch andere Überlegungen, mit welchem Trainer der Klub von der Baererstraße sein Ziel, sich in der Landesliga zu etablieren, zu erreichen gedenkt.
Buchstäblich in einer anderen Liga hält sich Oberligist FC Süderelbe auf. Entsprechend werden auch die Ziele formuliert: „Wir wollen das Nonplusultra in der Region Harburg bleiben“, formulierte Jean-Pierre Richter. Nach längeren Verhandlungen einigte er sich mit dem FC Süderelbe auf ein sechstes Trainerjahr.
Und weiter geht der kleine Ausflug in die Tierwelt vom Phrasenschwein zum Karnickel. An der Dratelnstraße sollen die fleißigen Rammler den Naturrasen derart „unterwandert“ haben, dass ihre Grabungen ein gefahrloses Spiel unmöglich machen und der Platz grundsaniert werden muss. Was folgt daraus? Phrasenschweine haben es einfacher als Karnickel. Sie werden gefüttert und nicht vertrieben.
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