Reckewell kommt im nächsten Sommer für N’Daje

Hört zum Saisonende als Trainer beim Harburger SC auf: Papa N`Diaje. Foto: rp

Der Cotrainer des Landesligisten Türkiye wechselt zum Harburger SC.

Von Waldemar Düse. In Anbetracht der teilweise chaotischen Umstände, unter denen beim Bezirksligisten Harburger SC (HSC) in der ersten Halbserie gearbeitet werden musste, sind 27 Punkte und Platz acht in der Südstaffel eigentlich als Erfolg zu betrachten. Viele Stammspieler hatten den Verein unmittelbar zum Saisonbeginn verlassen. Häufig hatte die Aufstellung eher einem Querschnitt durch die Erwachsenen-Teams des HSC geglichen als einem konkurrenzfähigen Bezirksligakader. Selbst Trainer Papa N`Diaje hatte mitspielen müssen.
Und weil der Coach in der kommenden Spielzeit „höherklassig“ trainieren möchte, muss er einen Nachfolger bekommen, der bereits gefunden ist: Alexander Reckewell. Ein junger, alter Bekannter in der harburgischen Fußballszene. Reckewell, der seine Trainertätigkeit im Erwachsenenbereich bei Altenwerder II begann, wurde im Juni 2009 zum Trainer des Bezirksligateams „befördert“, im März 2010 dann „hinaus befördert“. Das darauf folgende Zwischenspiel beim Hansa-Landesligisten MSV Hamburg dauerte von Juli bis November 2010. Zuletzt war der sehr akribisch arbeitende und ehrgeizige Reckewell als Co-Trainer beim FC Türkiye tätig.
Reckewell, der bis zum Saisonende „im Hintergrund“ mit den Planungen für die kommende Saison beschäftigt sein soll, hat für die Winterpause bereits „fünf oder sechs Zugänge“ auf dem Rabenstein angekündigt. Im Sommer sollen weitere in dieser Größenordnung folgen, so Reckewell.
Bis Ende März muss Este 06/70 II, der Tabellensechste der Fußball-Kreisliga 1, auf seinen Keeper Maximilian Wähling verzichten. Der 21-Jährige war am 30. Oktober bei der 1:2-Niederlage seiner Mannschaft bei Türksport mit Rot vom Platz geflogen. Wähling hatte während der Ausführung eines Abstoßes aus der Hand einem Spieler Türksports den Ellenbogen ins Gesicht gerammt. Daraufhin sperrte ihn das Sportgericht nun für sechs Pflichtspiele der eigenen Mannschaft und bis zum 15. Februar für alle übrigen Mannschaften und Freundschaftsspiele.
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