Ravens und Demir bleiben

Neben der Spielerbank: Trainer Tayfun Demir vom Moorburger TSV kann auch böse gucken. Foto: Düse

Fußball: Moorburger TSV und die FSV Harburg-Rönneburg verlängern mit ihren Trainern.

Von Waldemar Düse. Für die einen geht es um nichts mehr, für die anderen noch um alles. In der Fußball-Kreisliga 1 rangiert der Moorburger TSV sechs Spieltage vor Saisonende auf Platz sechs. Die FSV Harburg-Rönneburg steckt als Tabellenzwölfter dagegen noch bis zu den Ohren im Abstiegskampf. Trotz ihrer höchst unterschiedlichen Lage haben die beiden Klubs eines gemeinsam: Beide Vereine werden auch in der kommenden Saison mit ihren jetzigen Ligatrainern weitermachen.
„Es sind von Seiten des Vereins bereits Gespräche geführt worden. Deswegen bin ich sehr guter Dinge, dass die Mannschaft zusammenbleibt, fast alle haben zugesagt. Deshalb habe auch ich für die nächste Saison zugesagt“, begründet der Moorburger Coach Tayfun Demir seine Entscheidung. „Ich bin mitten in der laufenden Saison eingestiegen. Wir sind es uns einfach gegenseitig schuldig, mindestens ein komplettes Jahr miteinander zu arbeiten.“
Ob das „Projekt Moorburg“ ein längerfristiges wird, hängt wesentlich davon ab, wie mögliche Zugänge über den Standortnachteil der „vergessenen Ecke“ Moorburg umgehen. „Trainiert wird auf dem Jägerhof, gespielt in Moorburg.“ Diese Konstellation und den „starken Zusammenhalt“ innerhalb der Mannschaft sieht Demir als zukünftige Grundlagen seiner Arbeit.
„Mein Interesse ist da, das des Vereins auch“, erklärt Helmut Ravens. In seinen Augen ist die weitere Zusammenarbeit mit der FSV Harburg-Rönneburg weitestgehend geklärt. Ungeklärt ist dagegen noch die Beantwortung der Frage nach dem Klassenerhalt. Mindestens fünf Teams müssen wahrscheinlich noch bis zum letzten Saisonspieltag zittern.
Aber auch im Falle eines Abstiegs würde die Zusammenarbeit wohl fortgesetzt. Die FSV hat bereits angefragt, Ravens ist nicht abgeneigt. Viel Arbeit hält indes „das Umfeld“ noch bereit: Eine mit Mannschaften vollgestopfte Außenmühle, und auf der Wistorfer Höh wird seit Monaten gewerkelt. Der Kader will zusammenbleiben. An seiner Trainingsbeteiligung hat Ravens von beruflichen Gründen einmal abgesehen immer noch einiges auszusetzen. „Die Beteiligung ist weiterhin mau. Im Spiel kämpfen und ackern aber mittlerweile elf statt früher nur sieben Spieler“, sagt er, guter Hoffnung, die Zusammenarbeit in der neuen Saison in der Kreisliga fortzusetzen.
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