Ravens’ Nachfolger holt Punkt

Helmut Ravens und die FSV Harburg-Rönneburg gehen nun getrennte Wege. Foto: Düse

Gerald Buckmann will mit der FSV Harburg-Rönneburg die Kreisliga halten

Von Waldemar Düse. Die Konjunktur in Hamburg läuft rund – jedenfalls für Fußball-Trainer, die ihren neuen (alten) Verein auch im Falle eines Abstiegs in die nächst niedrigere Liga begleiten werden. Nehmen wir nur mal nur so als willkürlich heraus gegriffenes Beispiel Bundesliga und Kreisliga. Der einzige Unterschied zwischen ganz oben und fast ganz unten ist, dass der Durchblick einiger Verantwortlicher in der Kreisliga, Staffel eins wesentlich klarer zu sein scheint.
Bei der stark abstiegsbedrohten FSV Harburg-Rönneburg hatte Trainer Helmut Ravens dem Vereinsvorstand vor etwas mehr als zwei Wochen mitgeteilt, dass er für die neue Saison nicht mehr für diese Tätigkeit zur Verfügung stehen werde.
Der neue Fusionsverein aus zwei harburgischen Traditionsklubs hat sich mit dem Zusammengehen als Gesamtverein für die Zukunft „besser aufgestellt“, wie es im besten Marketing-Deutsch heißt. Fußballerisch tritt man zwischen Außenmühle und Wilstorfer Höh seit einigen Jahren jedoch mehr oder weniger auf der Stelle. Das dürfte auch Helmut Ravens in den dreieinhalb Jahren seiner Tätigkeit nicht entgangen sein.
Im Gegensatz zur, nehmen wir nur mal so als willkürlich heraus gegriffenes Beispiel, der Bundesliga, haben die Verantwortlichen bei der FSV schnell gehandelt und mit Gerald Buckmann sogleich einen Nachfolger verpflichtet. „Sportlich heißt es jetzt für die Mannschaft, in den verbleibenden Spielen die nötigen Punkte für den Klassenerhalt einzufahren“, so FSV-Geschäftsführer Olaf Preuß betont sachlich. Ob der neue Coach für seine neue Mannschaft aufrüttelndere Worte finden wird, wird sich zeigen. Durch das 1:1 beim unmittelbaren Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt FC Neuenfelde ist immerhin kein weiterer Boden verloren worden.
Immer mehr an Boden gewonnen hat dagegen im Kampf um die Meisterschaft der neue Spitzenreiter Mesopotamien. Durch zehn Siege in Serie hat die Mannschaft von Trainer Teodore Fici aus dem monatelangen Meisterschaftszweikampf zwischen Rot Weiss Willhelmsburg und Dersimspor II im Saisonfinale noch einen Dreikampf gemacht. Zu Beginn der Rückrunde hatte die Mannschaft noch sieben und neun Punkte Rückstand auf das Führungsduo.
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.